Im letzten Beitrag haben wir Ihnen die Kanban-Methode und unser Kanban Board bei klickbeben vorgestellt. Nach sechs Monaten Einsatz haben wir unser Fazit gezogen. Was wir zur Umstellung sagen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Zufriedene Contenter: Endlich mehr Übersicht

Unsere Junior Content Marketing Manager sind sich einig: Die Umstellung macht den Arbeitsalltag um einiges übersichtlicher.

Laura Barbist: „Mit unserem alten System war alles viel chaotischer: Ich habe nie genau gewusst, wer wofür verantwortlich und bei welchem Arbeitsschritt ist. Außerdem musste ich jeden Arbeitskollegen einzeln fragen, ob jemand die zeitlichen Kapazitäten hat, mich bei einem Projekt zu unterstützen. Das war richtig lästig.“

„Mit unserem Board weiß ich immer ganz genau, wer gerade an welchem Projekt sitzt, wann ich mich wieder einbringen muss und welche Projekte noch auf mich zukommen. So kann ich mir die Arbeit auch viel besser einteilen!“

Michael Gassler: „Bei meiner alten Agentur hatten wir kein vergleichbares System. Wir haben eine Software verwendet, die vom Funktionsumfang her recht umfassend war. Allerdings haben wir das selten ausgenutzt und sie meist nur zum Erstellen der Aufgaben und der Projekte sowie zum Tracken der Arbeitszeit verwendet.

„Normalerweise haben 1-2 Mitarbeiter (darunter ich) die Stunden von den anderen Mitarbeitern eingefordert und im System nachgetragen. Aber ein Verschieben von einem Schritt zum nächsten, wie bei Kanban, gab es bei uns nicht. Trotzdem war der Umstieg auf Kanban gar nicht so schwer. Anfangs etwas ungewohnt, aber keine große Hexerei.“

„Ich schätze es sehr, dass bei Kanban nichts ‘verloren’ geht. Jedes Projekt wird sofort angelegt und die Karte wird schrittweise weitergezogen –bis zur Abrechnung. Ein Übersehen und Überspringen von Aufgaben ist auch nicht möglich. Das Board zeigt ganz klar und eindeutig den Ist-Status eines Projektes auf.“

Das sagen die Grafiker & Techniker:

Ines Diwosch: „Auch für mich als Grafikerin macht Kanban die Arbeit übersichtlicher.“

„Vor Kanban haben wir ausschließlich mit einem System zur Arbeitsaufzeichnung gearbeitet. Dort war der Aufbau der einzelnen Projekte sehr komplex und für mich als ‚Neuling‘ eher verwirrend. Vor allem wenn es eine Änderung im zeitlichen Ablauf gab. Dann kam die Umstellung auf Kanban.“

„Ich habe mir ein einfacheres System erhofft. Eines, bei dem ich leicht erkennen kann, wann ich in welches Projekt involviert bin, und woran meine Arbeitskollegen arbeiten. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.“

„Auf unserem Board fällt die Orientierung leicht und das alte System wird nur noch für die Zeiterfassung benötigt. Das erleichtert die Arbeit sehr. Ich sehe auf einen Blick, wo meine Projekte stehen, was meine Aufgaben sind und welcher Schritt als nächstes ansteht.“

„Außerdem kann ich sehen, welche Aufträge die Agentur für die unterschiedlichen Kunden umsetzt. Als Webdesignerin habe ich ausschließlich mit ‚meinen‘ Projekten zu tun. Ohne unser tägliches Kanban-Meeting hätte ich keine Ahnung, welche Kunden wir sonst noch betreuen, was meine Kollegen machen und wie die Projektstände sind.“

„Verbesserungen braucht es noch hinsichtlich des ‚Parkplatzes‘ auf unserem Kanban-Board, der leider recht voll ist. Dort werden die Projekte geparkt, bei denen sich längere Zeit nichts tut – beispielsweise, weil Kunden das Projekt vorerst verschieben oder die notwendigen Infos nicht schicken.“

David Wöll: „Da ich das erste Mal mit so einem System in Berührung gekommen bin, hatte ich anfangs die Befürchtung, dass Kanban sehr kompliziert für mich werden würden. Nach kurzer Zeit hatte ich mich aber schon daran gewöhnt und alles lief problemlos.“

„Ich habe gemerkt, dass wir durch das Kanban-System viel mehr Übersicht über die vielen Projekte haben. Außerdem können wir die Arbeiten meistens viel schneller erledigen als gewohnt.“

„Ein Punkt, bei dem ich noch Verbesserungspotenzial sehe, ist die Anzahl der Lanes in unserem Kanban-Board. Bei mir ist es schon passiert, dass ich auf mehreren Lanes unterschiedliche Projekte parallel laufen hatte. Somit blieben gewisse Projekte auf der Strecke und ich war mir nicht sicher, was ich zuerst erledigen soll und was nachher.

Was unser Geschäftsführer aka „Mädchen für alles“ oder auch „el gran jefe“ Manuel Diwosch zu unserer Kanban-Umsetzung zu sagen hat? Das erfahren Sie im dritten Teil der Kanban-Serie „Kanban bei klickbeben (Teil 3/3): Résumé des Geschäftsführers“. Bleiben Sie also gespannt!

Herzlichst,

Ihr klickbeben Redaktionsteam

 

Zu Lauras Aufgabenbereich als Junior Content Marketing Managerin gehören u.a. das Verfassen von Blogbeiträgen, Werbeschaltungen auf Google, Webseiten-Optimierungen, etc.
Mit ihrem Knowhow unterstützt die 26-jährige Tirolerin Kunden aus unterschiedlichen Branchen dabei, profitables Marketing zu betreiben.