Sie haben eine Webseite oder einen Webshop, wo Sie unterschiedliche Inhalte – wie Texte, Bilder, Videos oder Audios – zur Verfügung stellen? Sie haben es satt, dass Ihre Webseite trotz all Ihrer Bemühungen nicht auf der ersten Seite der Google-Suche auftaucht? Dann wird es Zeit für eine Content Optimierung, zu Deutsch: die Aufwertung Ihrer Inhalte!

Vielleicht haben Sie sich schon einmal mit SEO, also der Suchmaschinenoptimierung, auseinandergesetzt. Dabei verbessern Sie Ihre Seite nach für Suchmaschinen relevanten Gesichtspunkten. Diese Maßnahmen sind unter anderem Teil der Content-Optimierungs-Strategie.

Aber SEO alleine reicht nicht. Ihre Inhalte müssen zum einen der Suchmaschine gefallen und zum anderen Ihren potenziellen Kunden.

Sie denken sich jetzt: „SEO? Content? Content Optimierung? Wovon reden die bei klickbeben überhaupt?“

In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was sich hinter dem Begriff „Content Optimierung“ verbirgt und warum Sie das für Ihre Webseite brauchen.

Außerdem erfahren Sie, wie Sie schon mit ein paar Änderungen die Sichtbarkeit Ihrer Webseite steigern können. Sind Sie bereit? Dann verwandeln wir unser Fach-Chinesisch in verständliches Deutsch.

Inhaltsverzeichnis

Basiswissen: Begriffserklärungen Content, Content Optimierung, Zielgruppe, SEO, Keywords

Damit Sie unseren Tipps und Erklärungen folgen können, müssen Sie zunächst die Grundbegriffe verstehen.

Was ist Content?

Unter Content verstehen wir auf Deutsch Inhalt. Im Internet können wir 4 unterschiedliche Inhaltsformen wahrnehmen:

  • Texte
  • Bilder
  • Videos
  • Audios

Das sind die einzigen Möglichkeiten, wie Sie Informationen im Internet aufbereiten und verbreiten können.

Von hochwertigem Content sprechen wir, wenn die bereitgestellten Inhalte die Bedürfnisse der gewünschten Zielgruppe ansprechen.

Was ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe ist jene Gruppe von Personen, die Sie mit Ihrem Angebot ansprechen und erreichen wollen. Diese Personen zeichnen sich in der Regel durch ähnliche Merkmale aus.

Es kann allerdings auch vorkommen, dass Sie aufgrund der Vielfältigkeit Ihres Angebots unterschiedliche Zielgruppen haben.

Vollkommen konträr sollten die anvisierten Gruppen der potenziellen Kunden jedoch nicht sein, da Sie ansonsten die Inhalte auf der Webseite nicht gezielt ausrichten können.

Was ist Content Optimierung?

Content Optimierung heißt, dass Sie die Inhalte – Text, Bild, Video, Audio – auf Ihrer Seite verbessern und weiterentwickeln. Für die Auto-Fans unter Ihnen: Die Content Optimierung ist quasi das Tuning für Ihre Webseite.

Diese Marketing-Maßnahme ist Teil der Suchmaschinenoptimierung und hat somit zum Ziel, das Ranking der Webseite auf den Suchergebnisseiten der Suchmaschine zu verbessern. Dadurch wird Ihre Seite sichtbarer und bekommt mehr Besucher.

Was ist SEO?

SEO ist ein Akronym – ja auch solche Worte beherrschen wir – und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Worte Search Engine Optimization zusammen. Auf Deutsch sprechen wir von der Suchmaschinenoptimierung.

Das heißt, dass Sie die Inhalte auf Ihrer Webseite so aufbereiten, dass Sie den Vorgaben des Suchmaschinen-Algorithmus entsprechen. Meistens ist dabei von den Google-Richtlinien die Rede – immerhin ist Google mit Abstand die weltweit meist genutzte Suchmaschine.

Mit der Optimierung Ihrer Website-Inhalte nach Google-Kriterien erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Seite bzw. Ihres Webshops bei den organischen Treffern der Google-Suche. Das sind jene Suchergebnisse auf der Suchergebnisseite, die nicht bezahlt sind.

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Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=bademode+damen (Screenshot, am 06.09.2022)

Hier sehen Sie eine Suchanfrage, bei der die ersten und letzten drei Ergebnisse Anzeigen – also bezahlte Treffer – sind. Dazwischen kommen die organischen Suchergebnisse.

Wenn Sie Ihre Webseite und Ihren Content nun richtig optimieren, können Sie in den top Treffern der organischen Suche landen.

Sie wollen mehr zur Suchmaschinenoptimierung und ihren unterschiedlichen Teildisziplinen erfahren? In unserem SEO-Skript finden Sie alles zum Thema. Klicken Sie hier: https://www.klickbeben.com/suchmaschinenoptimierung-seo-organische-rankings-bei-google-co/

Was sind Keywords?

Der Ausdruck Keywords (wörtlich übersetzt „Schlüsselwörter“) wird für jene Suchbegriffe verwendet, die ein User bei der Suchmaschine eingibt, um gewisse Angebote oder Informationen zu bekommen.

Damit Sie also die gesamten Inhalte auf Ihrer Webseite optimieren können, müssen Sie wissen, wie potenzielle Kunden nach Ihrem Produkt suchen.

Ein Beispiel aus unserer Erfahrung:

Ein Kunde verkauft Skitouren-Zubehör. Darunter Lawinenrucksäcke oder Lawinenverschüttetensuchgeräte – auch LVS-Geräte genannt. Hätten wir die Seite auf diese beiden Keywords ausgerichtet, wären uns viele potenzielle Kunden durch die sprichwörtlichen Lappen gegangen. Warum?

In Österreich wird im Durchschnitt pro Monat 1.300 Mal nach „Pieps“ und 480 Mal nach „Lawinenpiepser“ gesucht, wenn nach einem LVS-Gerät gesucht wird. Für das Keyword „LVS-Gerät“ selbst gibt es immerhin 1.000 Suchanfragen pro Monat, während nur 20 monatliche Anfragen für „Lawinenverschüttetensuchgerät“ zu verzeichnen sind.

Google-Keywordvergleich-lvs-geraet-lawinenpieps
Quelle: https://ads.google.com/aw/keywordplanner/ideas/new?ocid=627245183&euid=127096717&__u=3357797733&uscid=117304477&__c=2530985973&authuser=1&sourceid%3Dawo&__e=5414208130&subid=at-de-et-g-aw-a-tools-kwp-awhp_xin1%21o2 (Screenshot, am 26.09.2022)

Bedenken Sie darum stets, dass Sie all diese umsatzrelevanten Suchbegriffe mit Ihrer Webseite und dem zur Verfügung gestellten Inhalt abdecken müssen.

Jetzt kennen Sie einmal die wichtigsten Begriffe, die Sie zum Verständnis des weiteren Textes brauchen. Kommen wir im nächsten Schritt zur Content Optimierung.

Content Optimierung nach diesen 3 Aspekten

Damit Ihre Website-Inhalte sich positiv auf Ihr Ranking bei Google auswirken, müssen Sie Ihren Content „richtig“ optimieren. Richtig liegt in diesem Fall nicht im Auge des Betrachters, sondern im Auge von Google und den Internetnutzern.

Google bewertet nämlich Ihre Seite: Finden die User dort, wonach sie suchen? Und wie relevant sind Ihre Website-Inhalte für die eingegebenen Keywords? Damit Sie die Google-User und damit auch den Suchmaschinen-Algorithmus mit Ihrem Content positiv beeinflussen können, beachten Sie bei der Content Optimierung folgende 3 Aspekte:

Aspekt #1: Content & (Such-)Intention

In der Online-Marketing-Branche unterscheiden wir zwischen der Suchintention und der Klickintention.

Bei der Klickintention erwartet der User die Möglichkeit, durch einen Klick auf einen Link oder Button auf die gewünschte Seite weitergeleitet zu werden.

Ein Beispiel hierfür ist ein Newsletter. Bekommt jemand Ihren Newsletter und öffnet diesen, erwartet er sich in der Regel einen Link, der ihn zu Ihrem Angebot führt.

Aber auch Social-Media-Werbung löst eine Klickintention aus: Ist der User an Ihren Produkten oder Dienstleistungen interessiert, möchte er auf einen Button oder Link drücken können und so auf Ihre Webseite gelangen.

Als Suchintention wird die Absicht hinter der Google-Suchanfrage bezeichnet.

Entspricht Ihr bereitgestellter Content nicht der Suchintention des Google-Nutzers, wird Ihre Webseite nie in die top Positionen bei Google kommen. Denn nur wer die Suchintention der User bestmöglich abdeckt, landet bei Google auf Seite 1.

Welche Suchintentionen gibt es? Dafür müssen wir etwas genauer unterteilen:

Arten der Suchintention auf dem Desktop

Wenn Sie auf dem Laptop, Computer oder Tablet in einen Browser einsteigen und nach etwas googlen haben Sie eine der 3 Intentionen:

1. Navigationale Suchintention: Sie möchten auf eine bestimmte Webseite.

Lautet Ihre Suchanfrage bei Google „tesla auto“ wollen Sie in der Regel auf die Webseite von Tesla. Würden in den Suchergebnissen die Websites von BMW oder VW auftauchen, hätte Google Treffer entgegen Ihrer Suchintention geliefert.

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Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=tesla+auto (Screenshot, am 01.09.2022)

2. Informelle Suchintention: Sie möchten Informationen.

Angefangen von „Wie viele Einwohner hat Österreich“ über „Wie lange muss ein weichgekochtes Ei ins Wasser“ bis hin zu „Wie finanziere ich am besten mein Haus“ – jede dieser Fragen drückt ein Informationsbedürfnis aus.

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Quelle: https://www.google.com/search?q=haus+finanzieren (Screenshot, am 01.09.2022)

Dieser Screenshot zeigt: User erwarten sich bei der Eingabe des Keywords „Haus finanzieren“ einen Ratgeber, kein Angebot zur Baufinanzierung. Die organischen Suchergebnisse bestehen nämlich mehrheitlich aus Blogbeiträgen, welche sich mit den besten Finanzierungsmöglichkeiten beschäftigen.

3. Transaktionale Suchintention: Sie möchten eine Handlung ausführen (kaufen, downloaden etc.).

Sie sind auf der Suche nach einem roten Paar Schuhe und geben darum bei Google „rote Schuhe kaufen“ ein. Sie erwarten sich bei den Suchergebnissen verschiedene Webshops, die eine Auswahl an roten Schuhen bieten.

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Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=rote+schuhe+kaufen (Screenshot, am 01.09.2022)

Arten der Suchintention auf dem Handy

Auf dem Mobiltelefon kennen wir 5 verschiedene Suchintentionen.

1. Website query = Navigationale Suchintention (z.B.: Auto Tesla)

2. Know query = Informelle Suchintention (z.B.: Haus finanzieren)

3. Do query = Transaktionale Suchintention (z.B.: rote Schuhe kaufen)

4. Visit-in-person query

Sie googlen nach den Öffnungszeiten, den Kontaktmöglichkeiten, der Adresse o. Ä. eines Unternehmens oder Institution. Aber auch, wenn Sie nach „Café Innsbruck Altstadt“ eingeben, sprechen wir von einer Visit-in-person query.

5. Device Action query

Die Device Action query gibt es seitdem Smartphones mit Spracheingabe funktionieren. „Siri, finde ein Rezept für Apfelkuchen“ oder „Ok Google, welche News gibt es heute“ fallen genau in die Kategorie Device Action Query.

Natürlich ist es möglich, dass Sie mit einer Suchanfrage zwei Suchintentionen haben. Beispielsweise fällt die Suche nach „iPhone Amazon kaufen“ unter die transaktionale sowie die navigationale Suchintention.

Aspekt #2: Content & User

Zugegeben: Der User steht auch bei der Suchintention im Vordergrund. Was wir allerdings in diesem Fall meinen, ist die Erwartungshaltung des Users.

Was ist mit Erwartungshaltung konkret gemeint? Sie suchen im Internet nach einem Apfelkuchen-Rezept und klicken auf einen Blogbeitrag „Rezept für leckeren Apfelkuchen nach Omas Art“. Was erwarten Sie sich?

Lassen Sie micht raten: Ein Bild mit dem Apfelkuchen darauf, eine Zutatenliste inkl. Mengenangaben, eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung und im besten Fall oben eine Backangabe, damit Sie den Ofen schon einmal vorheizen können.

Ein kleines Gedankenspiel: Sie sehen auf dem Bild keinen Apfelkuchen, sondern eine ältere Dame nur mit einer Schürze bekleidet und einem Backblech in der Hand. Bleiben Sie auf dieser Seite oder erfüllt das gezeigte Bild nicht Ihre Erwartungen?

Zugegeben, das ist ein drastisches Beispiel. Schwächen wir es ab: Auf dem Bild ist ein Apfelkuchen abgebildet. Darunter steht jedoch die Überschrift „Leckerer Blaubeerkuchen nach Omas Art“. Würden Sie auf der Seite nach der Zutatenliste suchen oder einfach ein anderes Rezept wählen?

Wichtig ist also, dem User mit Ihren Website-Inhalten zu signalisieren: „Hier“ – auf Ihrer Seite – ist er richtig. Sie müssen mit all Ihren Content-Bausteinen die Erwartungshaltung des Users erfüllen.

Woher wissen Sie, was sich der Website-Besucher erwartet, wenn er auf Ihre Webseite gelangt?

Erwartungshaltung analysieren

Was sich die User für Informationen erhoffen, wenn Sie auf Ihre Webseite kommen, können Sie relativ einfach selbst herausfinden – Sie brauchen allerdings genügend Zeit. Rechnen Sie mit etwa 10 bis 20 Stunden Zeitaufwand.

1. Mitarbeiter
Lassen Sie sich von Ihren Mitarbeitern die 3 häufigsten Fragen für jedes Produkt aufschreiben. Ziehen Sie hier jene Mitarbeiter zu Rate, die viel Kundenkontakt haben – vielleicht haben Sie in Ihrem Unternehmen ja sogar designierte Verkäufer oder Berater.

2. E-Mails
Durchsuchen Sie das E-Mail-Postfach Ihres Unternehmens nach den letzten 100 Kundenmails, die ein Fragezeichen beinhalten. Danach sortieren Sie die Fragen nach Produkten. Im besten Fall überschneiden sich diese Fragen mit jenen, die Ihre Mitarbeiter ebenfalls aufgelistet haben.

3. Internet
Machen Sie sich im Internet auf die Suche nach den richtigen Keywords: Was wird wie gesucht? Danach führen Sie zudem eine Konkurrenzanalyse durch: Was haben andere Webseiten für Inhalte bei den jeweiligen Suchbegriffen? Welche Informationen stellen sie bereit? Passt das zu Ihrem Angebot?

Je genauer Sie Ihre Keyword-Recherche – also die Suche nach den umsatzrelevanten Suchbegriffen – gestalten, umso erfolgreicher können Sie Ihren Content optimieren. Wie Sie bei einer Keyword-Recherche am besten vorgehen? Hier finden Sie ein Tutorial dazu: https://www.klickbeben.com/wie-finde-ich-heraus-unter-welchen-suchphrasen-ich-kunden-via-google-gewinnen-kann/

Nicht vergessen: Suchintention und Erwartungshaltung abgleichen!

Bei Ihren Recherchen im Internet sollten Sie immer wieder an die Suchintention der User denken. Welchen Inhalt will jemand sehen, der einen bestimmten Suchbegriff eingibt und was sind die genau dazu passenden Fragen bzw. wie sollten diese aufbereitet sein.

Als Beispiel: Sie bieten Hundefutter an und wollen darunter auf der ersten Suchergebnisseite bei Google ranken. Sie recherchieren im Internet und sehen sich die Konkurrenz für den Suchbegriff „Hundefutter“ an.

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Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=hundefutter (Screenshot, am 01.09.2022)

Bei den meisten Suchtreffern handelt es sich um sogenannte „Kategorieseiten“ – die Produktüberblicksseiten. In Form von Texten werden die wichtigsten Fragen zum Thema „Hundefutter“ beantwortet.

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Quelle: Screenshot vom 01.09.2022: https://www.fressnapf.at/c/hund/hundefutter/

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Quelle: https://www.zooroyal.at/hund/hundefutter/ (Screenshot am 01.09.2022)

Allerdings hat sich bei top 10 Suchergebnissen ein Ausreißer eingeschlichen.

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Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=hundefutter (Screenshot, am 01.09.2022)

Dieser Blogbeitrag ist ein Zeichen dafür, dass sich das Keyword „Hundefutter“ mit Aktualitätsbezug sowie einem Vergleich auch als Aufbereitung in einem Blogbeitrag einsetzen lässt. Es gibt demnach genug User, die sich bei der Eingabe des Suchbegriffs „Hundefutter“ einen Vergleich zu den verschiedenen Marken erwarten.

Gleichen Sie also die Suchintention immer mit der Erwartungshaltung ab, um die richtigen Inhalte in der richtigen Aufbereitung zur Verfügung stellen zu können.

Aspekt #3: Content & SEO

Der dritte und letzte Aspekt hängt mit der Optimierung der Inhalte für die Suchmaschine zusammen. Immerhin ist Ihr Content maßgeblich für Ihr Ranking unter den organischen Treffern der Suchergebnisse verantwortlich. Das heißt, Sie brauchen eine Seite, die viele umsatzrelevante Keywords abdeckt.

Das gelingt Ihnen am leichtesten über einen Blog bzw. News-Bereich. Dort können Sie Artikel zu Keywords erstellen, die informelle Suchanfragen der User abdecken. Ihre Verkaufsseiten bedienen hingegen die transaktionalen Suchanfragen. So können Sie den Kunden in jeder Phase der „Customer Journey“ (frei übersetzt: Kaufprozess) ansprechen.

Erreichen Sie mit den richtigen Inhalten die richtige Zielgruppe im „richtigen“ Moment – Was heißt das?

Keywords, Suchintention und Erwartungshaltung können Sie nun gemeinsam nutzen und damit Inhalte erstellen, welche die richtige Person im richtigen Moment erreichen. Wir orientieren uns dabei anhand der Customer Journey – also der Reise des Kunden. Diese besteht aus folgenden Phasen:

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customer-journey-mobile

 

Je nachdem wo sich der User gerade befindet, sucht er nach Informationen zum Produkt, einer Auswahl an Händlern oder Argumenten für den Kauf auf Ihrer Webseite.

Awareness: Denken Sie an das Beispiel zu „Haus finanzieren“. Wenn Sie eine Baufinanzierung anbieten, können Sie über einen Blogartikel zu den besten 3 Möglichkeiten der Hausfinanzierung das Informationsbedürfnis der User stillen.

Favourability: In Ihrem Beitrag verweisen Sie schlussendlich darauf, dass Sie den Leser gerne bei seiner Finanzierung unterstützen, wenn er das möchte. Weitere nützliche Informationen rund um das Thema Baufinanzierung findet er noch in diesem und jenem Artikel.

Consideration: Sie bieten niederschwellig Ihre Dienste an und verankern sich im Bewusstsein des Lesers. Liest dieser noch einen Beitrag und am Ende verweisen Sie wieder auf Ihre Dienste, sieht sich der User unter Umständen Ihre Verkaufsseite zur Baufinanzierung an.

Intent to Purchase: Dort bekommt er die notwendigen Argumente präsentiert, die er zur Überzeugung gebraucht hat: Warum sollte er bei Ihnen die Finanzierung beantragen und nicht bei anderen? Was macht Ihr Angebot besonders? Welche Sicherheiten und Garantien hat er?

Conversion: Am Ende des Textes nimmt der Website-Besucher Kontakt zu Ihnen auf.

Sie bestimmen, welche Inhalte wo auftauchen und welche Suchintentionen Sie mit dem jeweiligen Inhalt bedienen. Wenn Sie Ihre Website-Inhalte nach diesen 3 Aspekten optimieren, sollten Sie im Normalfall den Erfolg und die Sichtbarkeit Ihrer Seite merkbar steigern können.

Aber wie gehen Sie am besten vor und wie sollen Sie Optimierungspotenzial erkennen?

Wir raten in Bezug auf Optimierungen von Verkaufsseiten in der Regel dazu, die Dienste einer Webagentur in Anspruch zu nehmen. Wenn Sie nämlich an den Verkaufstexten basteln, kann das auch nach hinten losgehen und Sie verlieren unter Umständen bereits bestehende und gute Rankings

Bringt Ihre Webseite keinerlei Besucher, Anfragen oder Verkäufe, sollten Sie ein SEO-Audit bei einer Agentur beauftragen. Darin wird das SEO-Potenzial der gesamten Seite untersucht.

Ihre Verkaufstexte bringen die notwendigen Kunden, aber was ist mit Ihrem Blog? Wie entdecken Sie da Verbesserungspotenzial? Dafür stellen wir Ihnen gerne unsere Content Matrix vor, mit der wir Optimierungspotenzial unserer Bloginhalte entdecken.

Content Matrix: Damit gelingt die Content Optimierung

Mithilfe unserer Matrix – aufbereitet als Excel-Tabelle – können wir von uns erstellte Inhalte analysieren und bewerten. Diesen Prozess nennen wir Content-Audit.

Dank des Content-Audits erkennen wir noch offenes Optimierungspotenzial und können die Inhalte dementsprechend aufbereiten.

Grüne Zellen bedeuten, dass die Anfoderungen von und für Google erfüllt und besser gemacht werden als es bei der Konkurrenz der Fall ist. Gelbe Tabellenzellen stehen dafür, dass die Anforderungen bereits zum Teil erfüllt werden, aber noch Optimierungspotenzial vorhanden ist. Ist eine Zelle rot markiert, ist noch großes Potenzial vorhanden.

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Die jeweiligen Daten, die in die Spalten gehören, erhalten Sie beispielsweise mithilfe des Tools ahrefs sowie unterschiedlichen Add-ons für Ihren Browser. Add-ons sind Programme, die den Funktionsumfang Ihres Browsers erweitern – Sie können also zusätzliche Funktionen damit durchführen.

Ahrefs liefert Ihnen den Großteil der Daten für den ersten Teil der Tabelle, da mit diesem Tool bereits ein kleines Audit Ihrer Webseite durchgeführt wird. Die dabei gesammelten Daten laden Sie als csv-Datei herunter und spielen diese dann bei Excel ein.

Was welche Spalte bedeutet, erklären wir Ihnen nun genauer.

Die Content Matrix verstehen lernen

Allgemeiner Teil der Matrix

  • Beitragsname = Titel des Blogbeitrags
  • Keywords = jene Schlüsselbegriffe, unter denen der Beitrag in den ersten 100 Suchergebnissen der Google-Suche erscheint
  • Position = jene Position, die Ihr Beitrag unter dem jeweiligen Keyword erreicht (Position 17 = Suchergebnis 17 = Seite 2 der Suchergebnisseiten)
  • SV (Suchvolumen) = wie oft wird nach diesem Keyword im Schnitt/Monat im ausgewählten Land gesucht
  • URL = URL des Beitrags
  • wertvoll = ist das Keyword für uns relevant – also wertvoll? Möchten wir unter diesem Keyword gefunden werden oder treffen wir die falsche Suchintention? Beispielsweise möchten wir mit diesem Beitrag zwar unter „Content Optimierung“ ranken. Hingegen ist das Keyword „optimieren“ uninteressant für uns, da hier bei der Google-Suche lediglich Definitionen und Übersetzungen als Suchergebnisse auftauchen.

Ob ein Keyword wertvoll ist oder nicht, entscheiden Sie demnach anhand der von Google gelieferten Daten.

Metadaten-Teil der Matrix

Um die Metadaten zu erhalten, verwenden wir das Add-on SEOquake. Dort werden in einer Tabelle die jeweiligen Felder klar beschriftet dargestellt und deren Inhalt angezeigt:

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  • Seitentitel: Hat der Titel die richtige Länge und kommt das Keyword darin vor?
  • Meta-Beschreibung/-Description: Wir überprüfen, ob die Beschreibung das Keyword enthält und ob sie die richtige Länge hat.
  • Schema.org: Dabei handelt es sich um eine Auszeichnungssysstem bzw. -sprache für Suchmaschinen, auf die sich die größten Suchmaschinenanbieter geeinigt haben. Im wesentlichen bedeutet das, dass Sie Telefonnummern, Preise usw. als solche im Code auszeichnen. Damit signalisieren Sie Google, dass es sich nicht um eine willkürliche Zahlenabfolge handelt. Auch Autor oder Veranstaltungstermine können damit ausgezeichnet werden.

Content Teil der Matrix

Für diesen Analyseteil vergleichen Sie Ihren Beitrag mit jenen der Konkurrenz. Sollte Ihr Beitrag nicht unter den top Ergebnissen für das jeweilige Keyword sein, sehen Sie sich die besten 3 Suchtreffer an und vergleichen Sie Ihren Text mit jenem der Konkurrenz.

  • Textausrichtung: Ist Ihr Text auf das jeweilige Keyword ausgerichtet und beantwortet er die Fragen, die sich die Zielgruppe stellt, wenn sie nach diesem Begriff suchen.
  • Textart: Entspricht Ihr Text der Textart, die sich die Zielgruppe erwartet? Gibt ein User beispielsweise „Küche modern weiß“ ein, erwartet er sich dann eine Kategorieseite oder einen Blogbeitrag mit Bildgalerie? Wenn Sie sich die top Seiten der Google-Ergebnisseite ansehen, können Sie Ihre Seite dementsprechend ausrichten. Bei diesem Beispiel finden Sie  beispielsweise Blogeinträge zu den Vor- und Nachteilen einer weißen Küche, Bildergalerien mit längeren Texten oder Kategorieseiten, die im Blogstil aufgebaut wurden.
  • Textlänge: Wie lange ein Text sein muss, hängt immer davon ab, welche Informationen sich der User erwartet. Manchmal können bereits ein paar Hundert Wörter ausreichen, ein anderes Mal brauchen Sie einen umfassenden Blogartikel, um mit der Konkurrenz mithalten zu können.
  • Video: Wie eingangs erwähnt können Inhalte nicht nur in Textform, sondern auch als Videos aufbereitet werden. Ein Video kann Ihnen dabei helfen, Ihre Inhalte noch genauer zu erklären oder Ihre Produkte besser darzustellen. Ist Ihre Branche hart umkämpft und gibt es dazu bereits viele Blogartikel, können Sie sich mit einem Video von der Masse abheben und bei Google dadurch Pluspunkte sammeln. Aber Achtung: Das Video sollte selbstverständlich in Zusammenhang mit Ihrem Beitrag bzw. Ihrem Produkt stehen.
  • Bild: Auch Bilder können dazu verwendet werden, Argumente zu untermauern oder Zahlen grafisch darzustellen. Sie lockern lange Texte auf und helfen beim Verständnis von Zusammenhängen – das gilt inbesondere für Statistiken.

Technik-Teil der Matrix

Für den technischen Teil der Matrix nutzen wir wieder das Add-on SEOquake sowie das online Tool PageSpeed Insights.

  • Technische Auszeichnungen: Die Überschriften haben unterschiedliche Hierarchien. Die Hauptüberschrift ist die H1 – davon darf es nur eine geben. Danach kommen alle H2, darunter H3 usw. – wie die Aufzählungspunkte eines Inhaltsverzeichnis (1, 1.1, 1.1.1, 1.1.2, 1.2, etc.). Ob diese richtig gesetzt wurden, zeigt Ihnen SEOquake, wie Sie am oberen Screenshot erkennen können.
  • Ladezeiten: Um die Ladezeiten für den Computer und Mobilgeräte bestimmen zu können, verwenden wir PageSpeed Insights. Dazu geben Sie die URL der gewünschten Seite bei PageSpeed Insights ein und drücken auf den Button „Analysieren“. Danach wird Ihnen angezeigt, wie schnell welche Inhalte auf der Seite aufgerufen werden können, und ob die Ladezeit sehr gut, okay oder schlecht ist.

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Quelle: https://pagespeed.web.dev/report?url=https%3A%2F%2Fwww.klickbeben.com%2F&form_factor=mobile (Screenshot, am 27.09.2022)

Um Ihre Ladezeiten zu optimieren, sollten Sie in erster Linie Ihre Bilder und Videos auf der Seite komprimieren. Zudem können Sie ein Speed-Optimierungspaket bei Ihrem Hoster oder Provider beantragen.

  • Canonical: Das Canonical Tag sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn mehrere Seite mit doppeltem Inhalt auf einer Webseite existieren. Bieten Sie beispielsweise dieselbe Hose in unterschiedlichen Farben an, verändern Sie den Produkttext nicht. Dadurch haben Sie auf all diesen Seiten denselben Inhalt.

Dieser Duplicate Content – so nennen wir den doppelten Inhalt in der Fachsprache – wird von Google abgestraft, wenn das Canonical nicht gesetzt wird. Das führt zu herben Ranking-Verlusten.

Domain Rank (DR) und Kannibalisierung

  • Domain Rank: Der Domain Rank (DR) gibt die Vertrauenswürdigkeit einer Seite an und liegt zwischen 0 und 100. Um Ihren Domain Rank zu bestimmen, verwenden Sie wieder das Tool ahrefs.

ahref-domain-rank-klickbeben-content-optimierung
Quelle: https://app.ahrefs.com/v2-site-explorer/overview/subdomains?chartGranularity=daily&chartInterval=all&chartMode=metrics&chartPerformanceSources=organicTraffic%7C%7CorganicTrafficValue&competitorsSource=%22OrganicTraffic%22&countriesSource=organic-traffic&country=all&keywordsSource=all&target=klickbeben.com&trafficType=organic&volume_type=average (Screenshot, am 27.09.2022)

Sehen Sie sich nun die Domain Ranks Ihrer Konkurrenz an. Geben Sie hierfür nacheinander die URLs der Seiten von den top 3 Suchergebnisse ein. Ist Ihr Domain Rank darüber – perfekt! Ist der DR knapp darüber oder darunter, müssen Sie sich noch keine Gedanken machen. Haben Sie einen viel niedrigeren DR, sollten Sie sich mit Ihrem Offsite-SEO beschäftigen.

  • Kannibalisierung: Darunter verstehen wir die Veröffentlichung gleicher/zu ähnlicher Inhalte auf mehreren Seiten, die miteinander in Konkurrenz stehen. Schreiben Sie beispielsweise mehrere Artikel über die Gründung einer GmbH in denen nahezu die gleichen Inhalte vorkommen, versteht Google das als Spam und stuft Sie darum schlechter ein als Ihre Konkurrenz.

Achten Sie deshalb darauf, dass all Ihre Blogartikel ein Thema behandeln, das Sie auch gerne sehr ausführlich behandeln können. Ob Sie sich selbst kannibalisieren, können Sie folgendermaßen ermitteln:

    • Geben Sie bei Google „site:“ und dahinter die URL Ihrer Webseite ein: site: www.klickbeben.com
    • Setzen Sie danach das gwünschte Keyword in Anführungszeichen. site: www.klickbeben.com “content optimierung“
    • Tauchen viele unterschiedliche Blogartikel auf, sollten Sie sich überlegen, diese zusammenzulegen und einen großen Artikel dazu zu schreiben.

Best-Practie Beispiel: Blogbeitrag zu Küchenmaßen für unseren Kunden „olina“

Einer unserer größten Erfolge ist dieser Blogbeitrag „Küchenmaße – Checkliste für die wichtigsten Abstände & Maße bei der Küchenplanung“.

Die Konkurrenz hatte sehr lange und ausführliche Beiträge zum Thema Küchenmaße auf Ihren Seiten, darum haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, noch eine Spur länger und noch ausführlicher auf das Thema einzugehen.

Der jetzige Beitrag bestand zuerst aus mehreren, kürzeren Artikeln, die dann zu einem sehr langen Beitrag zusammengelegt wurden. Dank unserer Content Optimierungs Matrix konnten wir außerdem feststellen, dass wir uns mit weiteren Artikeln zum Thema Küchenmaße kannibalisieren. Diese haben wir ebenfalls in den Beitrag aufgenommen.

Um alle Maße und Abstände bestmöglich darstellen und erklären zu können, haben wir Grafiken zur Veranschaulichung eingebaut.

Unsere Küchenexperten erklären zudem in Videos, worauf die potenziellen Kunden bei der Küchenplanung zusätzlich achten sollten und welche Besonderheiten sich für die unterschiedlichen Küchen ergeben.

Das Inhaltsverzeichnis am Anfang erleichtert die Navigation für die Leser, durch die Fettungen im Text können Blogbesucher selbst beim Überfliegen des Textes die wichtigsten Bullet Points herauslesen.

Unsere Content Optimierungsmaßnahmen haben dazu geführt, dass dieser Beitrag allein bei über 1.000 Keywords auf den ersten 10 Google-Suchergebnisseiten zu finden ist. Er erzielt 161 Seite-1-Rankings und wird pro Monat öfter als 1.200 Mal aufgerufen.

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Quelle: https://app.ahrefs.com/site-explorer/overview/v2/prefix/live?target=www.olina.com%2Fnews%2Fdetail%2F10-abstaende-masse-die-sie-bei-der-kuechenplanung-einhalten-sollten (Screenshot, 27.09.2022)

Wie können Sie nun selbst Ihre Beiträge so verbessern, dass Sie ein solcher Ergebnis erzielen können? Wir geben Ihnen 6 Tipps aus unserer Erfahrung.

6 Tipps für die Content Optimierung

Damit Sie Ihre Inhalte noch nachhaltig verbessern können, geben wir Ihnen noch ein paar Tipps von unseren Webexperten.

#1: Lassen Sie geänderte Inhalte bei der Search Console indexieren.

Wenn Sie einen Blogbeitrag optimiert haben, können Sie diesen von Google neu indexieren lassen. Das bedeutet, dass der Googlebot die Seite unter der eingereichten URL „crawlt“. Der Googlebot ist ein Web-Crawler von Google, der in einen Mobilen- und einen Computer-Crawler unterteilt wird. Diese Bots sehen sich ständig Webseiten an und simulieren dabei Nutzer auf dem Computer und Mobilgeräten.

Damit die Bots Ihre Seite neu indexieren und Ihre Änderungen aufnehmen, können Sie über die Google Search Console mit dem URL-Prüftool die Neuindexierung beantragen. Das passiert jedoch nicht sofort, sondern dauert in der Regel einige Tage oder sogar Wochen.

So können Sie die Neuindexierung einzelner URLs beantragen

  1. Loggen Sie sich bei der Google Search Console mit Ihrem Google Unternehmenskonto ein.
  2. Wählen Sie unter „Property suchen“ auf der linken Seite Ihre Unternehmenswebseite aus und wählen Sie die URL-Prüfung aus.
  3. Geben Sie die neu zu indexierende URL ein.
  4. Der Beitrag wird geprüft und 3 grüne Häkchen sollten erscheinen.
  5. Drücken Sie dann auf den Button „Indexierung beantragen“.

#2: Nutzen und aktualisieren Sie den Zeitstempel bei Blogposts.

Angenommen Sie suchen nach den neuesten Trends im Webdesign und geben „Webdesign Trends“ als Suchbegriff bei Google ein. Ihnen werden diese Ergebnisse ausgespielt:

google-suche-webdesign-20220905
Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=webdesign+trends (Screenshot am 05.09.2022)

Für welchen Blogbeitrag würden Sie sich entscheiden? Würden Sie den Artikel von 2020 für die Webdesign Trends 2021/2022 lesen oder einen aktuellen Artikel aus dem Jahr 2022?

Aktualität macht eine Quelle vertrauenswürdiger. Darum sollten Sie beim Posten eines Beitrags darauf achten, dass der Zeitstempel angezeigt wird.

Wenn Sie den Beitrag nach einigen Monaten oder mehr nochmal überarbeiten, sollten Sie als Veröffentlichungsdatum jenen Tag wählen, an dem Sie den Beitrag aktualisiert haben.

So aktualisieren Sie den Zeitstempel bei WordPress:

  1. Loggen Sie sich auf Ihrer Seite ein, gehen Sie in den Blog und wählen Sie den überarbeiteten Blogartikel aus.
  2. In der rechten Seitenleiste sehen Sie ein Kästchen mit dem Titel „Veröffentlichen“
  3. Nach dem Kalender-Icon steht, wann der Beitrag veröffentlicht wurde
    wordpress-zeitstempel-aktualisieren
  4. Drücken Sie auf „Bearbeiten“.
  5. Wählen Sie das aktuelle Datum und die Uhrzeit aus.
  6. Drücken Sie auf „OK“.
  7. Drücken Sie auf den Button „Aktualisieren“.
  8. Reichen Sie den Beitrag zur Indexierung bei der Search Console ein.

#3: Tragen Sie Blogposts bei Ihrem Unternehmensprofil ein.

Als Unternehmer haben Sie mit höchstwahrscheinlich ein Unternehmensprofil bei Google (=ehem. Google My Business). Machen Sie sich das zunutze und fügen Sie die neuesten Blogartikel und News zu Ihrem Unternehmensprofil hinzu.

beitraege-unternehmensprofil-klickbeben
Quelle: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=klickbeben (Screenshot, am 05.09.2022)

So werden diese direkt angezeigt, wenn jemand nach Ihrem Unternehmen googlet und sorgen für Aufmerksamkeit.

So fügen Sie die Beiträge ein

  1. Loggen Sie sich mit Ihrem Unternehmensprofil bei Google ein.
  2. Geben Sie bei der Google Suche Ihr Unternehmen ein.
  3. Scrollen Sie gegebenenfalls nach unten, bis Sie das weiße Kästchen mit dem Plus Button und „Beitrag hinzufügen sehen“.
    beitrag-eintragen-google-unternehmensprofil
  4. Klicken Sie auf den Button. Geben Sie eine Beschreibung – wir empfehlen eine kurze Inhaltsbeschreibung – ein, wählen Sie einen Text für den Button, und fügen Sie das Beitragsbild sowie den Link zum Beitrag ein.

beitrag-eintragen-google-unternehmensprofil_1

#4: Verwenden Sie die Sozialen Medien für die Content-Verbreitung.

Facebook, Instagram, Twitter, Linkedin, TikTok usw. – all diese Plattformen eigenen sich für die Verbreitung Ihrer Inhalte. Welche Sie speziell für Ihr Unternehmen nutzen sollten, hängt davon ab, auf welchen Kanälen Ihre Zielgruppe unterwegs ist.

Verkaufen Sie orthopädische Einlagen gegen altersbedingt Arthrose, ist TikTok nicht die richtige Plattform. Wenn Sie hingegen selbstgemachte Accessoires und Schmuck verkaufen, der auch für junge Menschen leistbar ist, könnte TikTok sich als verkaufsrelevante Plattform erweisen.

Sind Sie sich nicht sicher, welche Kanäle Sie für Ihre Werbung nutzen sollten? Dann sehen Sie sich beispielsweise Ihre Konkurrenz an. Hat diese einen TikTok-Kanal? Was wird dort gepostet? Welche Interaktionen erzielt sie mit welcher Absicht?

Achten Sie bei den Postings darauf, die User immer auf Ihre Webseite zu locken.

Posten Sie beispielsweise einen Blogbeitrag zu den Schmucktrends im Herbst 2022, sollten Sie im Posting-Text oder in Ihrer Profilbeschreibung einen Link zum Blogbeitrag zur Verfügung, damit die Nutzer leicht über Ihre Inhalte zu Ihrer Seite gelangen können.

#5: Fetten Sie wichtige Schlüsselwörter in Ihren Texten.

Nicht jeder User wird Ihre Texte von Anfang bis Ende durchlesen. Allerdings gibt es immer wieder Website-Besucher, die Blogartikel nach wichtigen Informationen überfliegen.

Wenn Sie diese Informationen in Ihren Texten fett markieren, springen Sie dem Leser schneller ins Auge. Achten Sie darauf, dass die Fettungen in Zusammenhang zur Überschrift stehen und mit vorigen Fettungen im gleichen Absatz stimmig sind.

Sehen Sie bitte davon ab, ganze Sätze oder sogar Passagen zu fetten. Sie markieren sich ja in einem Wissensbuch auch nicht eine ganze Seite…

#6: Gestalten Sie Ihre Texte nach den 5 goldenen Regeln für guten Content.

Texte sollten immer den 5 goldenen Regeln folgen. Diese lauten:

  1. Sprechen Sie ein Bedürfnis an: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Zielgruppe und überlegen Sie, was diese Menschen von Ihnen und Ihrem Content erwarten.
  2. Verzichten Sie auf Floskeln: Abgedroschene Phrasen bieten keinen Mehrwert und führen dazu, dass der Leser die Aufmerksamkeit verliert – deshalb lieber weglassen.
  3. Konzentrieren Sie sich Vorteile und klar zu Fassendes: Sie wollen biologisches Hundefutter kaufen, wissen aber nicht, welches das Beste ist. Ein Blogartikel lautet „Lug und Trug bei Hundefutter“, der andere „5 biologische Hundefutter im Vergleich“– welchen würden Sie lesen?
  4. Achten Sie auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik: selbsterklärend.
  5. Nutzen Sie die „Flotte Schreibe“:
    • Schreiben Sie kurze, aktive Sätze – Passiv macht die Texte unpersönlich und langsam.
    • Vermeiden Sie Fachbegriffe und Fremdwörter.
    • Verwenden Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe – duzen oder siezen, freche/lockere Wortwahl oder eher gemäßigt, etc.

Wenn Sie mehr zu den 5 goldenen Regeln erfahren möchten, lesen Sie im Skript für Digitales Marketing nach: https://www.klickbeben.com/digitales-marketing-wie-unternehmen-im-internet-kunden-gewinnen/

Wir hoffen, dass Sie mithilfe dieser Tipps Ihre Inhalte verbessern und damit noch erfolgreicher machen können.

Fazit: Nur richtig gemachte Content Optimierung bringt Erfolg

Website-Inhalte nach Lust und Laune umschreiben mag zwar Spaß machen – bringt Ihnen aber nicht das gewünschte Ergebnis.

Erstellen und verbessern Sie stattdessen Ihre Inhalte für Ihre Zielgruppe.

Nur wenn Sie die Content Optimierung nach den richtigen Gesichtspunkten – wie Zielgruppe, Suchintention, Keywords, etc. – durchführen, wird Ihre Webseite mehr Sichtbarkeit erlangen und gute Rankings bei Google erzielen.

Vergessen Sie dabei nicht: Die Content Optimierung ist ein zeitintensiver Prozess und auch die Wirksamkeit Ihrer gesetzten Maßnahmen kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Nichtsdestotrotz sollten Sie regelmäßig das Verbesserungspotenzial Ihrer Website prüfen und Ihre Inhalte an die geltenden Präferenzen des Google Algorithmus anpassen.

Was der Algorithmus – und damit die Google Nutzer – gerade für Suchergebnisse wollen, kannst du regelmäßig mit einer Konkurrenzanalyse prüfen. Gib dafür einfach den Suchbegriff ein und schau, welche Ergebnisse Google auf der Seite 1 der Suchtreffer ausspielt.

Sie wollen Ihren Content professionell optimieren lassen?

Sie haben sich den Artikel durchgelesen oder überflogen und haben bemerkt, dass Ihnen die Zeit und das Knowhow für die Content-Optimierung fehlen? Oder befürchten Sie, dass Sie durch Fehler bereits bestehende Rankings torpedieren?

Dann sollten Sie kein Risiko eingehen und die Fachkräfte einer Content Marketing Agentur zurate ziehen. (Überraschung, jetzt kommt die Eigenwerbung).

In unserer Webagentur klickbeben beschäftigen wir einschlägig ausgebildete Fachkräfte, die schon viel Erfahrung in der Content Optimierung haben. Mit unseren Content-Audits konnten wir vielen Kunden dabei helfen, noch mehr Sichtbarkeit in top Positionen bei den Google Suchergebnissen zu erreichen.

Gerne zeigen wir Ihnen bei einem unverbindlichen Erstgespräch anonymisierte Referenzprojekte, in denen Sie die Umsatz- und Sichtbarkeitsentwicklung unserer Kunden sehen. So können Sie sich von uns und unseren Fähigkeiten in der Content-Optimierung überzeugen.

Für Fragen oder einen Termin zum Erstgespräch stehen wir Ihnen jederzeit telefonisch (0512 327 880), per E-Mail (hallo@klickbeben.com) oder über unser Kontaktformular (hier klicken) zur Verfügung.

Herzlichst,

Laura Barbist

Content Marketing bei klickbeben

 

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Zu Lauras Aufgabenbereich als Junior Content Marketing Managerin gehören u.a. das Verfassen von Blogbeiträgen, Werbeschaltungen auf Google, Webseiten-Optimierungen, etc.
Mit ihrem Knowhow unterstützt die 26-jährige Tirolerin Kunden aus unterschiedlichen Branchen dabei, profitables Marketing zu betreiben.