Blogartikel über Marketing für Küchenstudios

Marketing für Küchenstudios: Wie viel Geld verbrennen Sie gerade mit den falschen Maßnahmen?

Wissen Sie, welche Ihrer Marketingmaßnahmen Ihnen tatsächlich neue Küchenverkäufe bringen? Viele Küchenstudios posten auf Social Media, schalten Google Ads, gehen auf Messen und investieren in ihre Website. Inzwischen kommt auch noch die Frage dazu, ob man bei ChatGPT & Co. gefunden wird.

Das alles kann funktionieren. Es kann aber genauso gut Zeit und Werbebudget kosten, ohne genug neue Aufträge zu bringen. Entscheidend ist, wen Sie erreichen, wann Sie diese Person erreichen und was daraus entsteht.

In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, welche Zielgruppen für Küchenstudios interessant sind, welche Marketingmaßnahmen wirklich wichtig sind und wo besonders schnell Geld verbrannt wird. Vor allem geht es um eine Frage: Wie viele zusätzliche Küchen muss Ihr Marketing verkaufen, damit es sich lohnt?

Bevor Sie Werbung machen: Wollen Sie mehr Anfragen oder mehr profitable Küchenverkäufe?

20 zusätzliche Anfragen im Monat klingen erst einmal gut. Wenn 18 davon nur nach dem billigsten Angebot suchen und am Ende beim Möbelriesen kaufen, sieht die Sache schon anders aus.

Für ein Küchenstudio zählt deshalb nicht allein die Zahl der Anfragen. Entscheidend ist, welche Küchen daraus verkauft werden und was daran verdient wird.

Ein großer Möbelkonzern kann über Einkaufsmengen, standardisierte Abläufe und Masse anders kalkulieren als ein einzelnes Küchenstudio. Wer ausschließlich über den niedrigsten Preis verkaufen will, spielt deshalb schnell nach den Regeln des stärkeren Mitbewerbers.

Spannender sind Zielgruppen, die persönliche Beratung, individuelle Planung und hochwertige Umsetzung schätzen. Für einen Fachbetrieb sind vor allem Kunden interessant, die das nötige Budget haben, es für eine gute Küche auch ausgeben wollen und Wert auf echte Beratung legen.

Genau bei diesen Kunden kann ein Küchenstudio seine Stärke gegenüber den Möbelriesen ausspielen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

 

Die Kinder sind draußen – jetzt brauch es eine richtig schöne Küche

Sogenannte Empty Nester können für Küchenstudios besonders interessant sein. Die Kinder sind ausgezogen und plötzlich geht es beim Umbau nicht mehr nur darum, was für die ganze Familie praktisch ist.

Hochwertigere Materialien, mehr Komfort und ein neues Raumkonzept werden interessanter. Statt der billigsten Lösung zählt häufiger die Frage: Was lässt sich aus diesem Raum wirklich machen?

Pensionsanfang – jetzt geht es um Schönheit und Ergonomie

Auch Menschen rund um den Eintritt in den Ruhestand können eine spannende Zielgruppe sein. Ergonomie, gut erreichbarer Stauraum und sinnvoll platzierte Geräte bekommen einen höheren Stellenwert.

Ein höher eingebauter Geschirrspüler oder die richtige Arbeitshöhe sind dann keine Spielereien. Sie lösen konkrete Probleme und machen persönliche Beratung wertvoller.

Je spezieller das Problem, desto weniger hilft die Küche von der Stange

Auch Spezialisierungen können sich lohnen. Dazu gehören etwa Küchen für besondere Anforderungen an Ergonomie, Bewegungsfreiheit oder Bedienbarkeit.

Der Markt ist kleiner, dafür lässt sich eine individuelle Speziallösung kaum mit der Standardküche aus dem Möbelhaus vergleichen. Genau hier kann ein Fachbetrieb mit Planung und Erfahrung punkten.

Der Haken: Für eine solche Spezialisierung müssen Sie unter Umständen ein größeres Einzugsgebiet bedienen können.

Und was ist mit jungen Bauherren?

Natürlich kaufen auch junge Paare und Bauherren Küchen. Darunter können hervorragende Kunden sein.

Problematisch wird es erst, wenn Ihr gesamtes Marketing auf Menschen zielt, deren Budget bereits durch Grundstück, Hausbau, Badezimmer, Böden und Einrichtung stark belastet ist. Dann wird die Küche schnell zu einem von vielen Posten, bei denen gespart werden soll.

Gutes Marketing beginnt deshalb nicht mit der ersten Anzeige. Es beginnt mit der Frage, welche Kunden zu Ihrem Geschäftsmodell passen.

 

Ihre Kunden suchen ein Küchenstudio in der Nähe. Und finden Ihren Mitbewerber.

Eine neue Küche kauft man normalerweise nicht bei einem Anbieter, der weit vom eigenen Wohnort entfernt ist. Die meisten Interessenten suchen ein Küchenstudio in ihrer Umgebung.

Genau deshalb ist Local SEO für Küchenstudios so wichtig. Wer nach „Küchenstudio Innsbruck“, „Küchenstudio Salzburg“ oder „Küchenplanung in meiner Nähe“ sucht, beschäftigt sich bereits konkret mit dem Thema.

Ihre Website und Ihr Google-Unternehmensprofil müssen deshalb klar zeigen, wo Sie arbeiten und was Sie anbieten. Bewertungen, regionale Inhalte und ein sauber gepflegtes Profil helfen dabei.

Der Kunde fährt vielleicht keine 200 Kilometer für eine neue Küche. Zum Mitbewerber zehn Kilometer weiter fährt er aber sehr wohl, wenn er diesen bei Google findet und Sie nicht.

Wer gefunden werden will, muss denken wie der Kunde

Eine Küche beginnt im Kopf lange vor dem ersten Beratungstermin. Menschen suchen nach Küchenformen, Materialien, Geräten, Arbeitsplatten, Stauraumlösungen und Maßen.

Solche Suchanfragen verraten Ihnen ziemlich genau, womit sich ein potenzieller Kunde gerade beschäftigt. Wer nach einer U-Küche sucht, ist an einem anderen Punkt als jemand, der bereits die richtige Arbeitshöhe oder ein bestimmtes Arbeitsplattenmaterial vergleicht.

Genau diese Suchanfragen sollten Sie mit passenden Inhalten abholen. So werden Sie nicht erst gefunden, wenn jemand „Küchenstudio + Ort“ eingibt, sondern bereits während der Küchenplanung.

Google Ads: So kaufen Sie sich vor die Konkurrenz

Local SEO braucht Zeit. Mit Google Ads können Sie sich Sichtbarkeit genau dann einkaufen, wenn jemand in Ihrer Region bereits nach einem Küchenstudio sucht.

Das macht Suchmaschinenwerbung für Küchenstudios interessant. Der Kunde hat bereits ein Bedürfnis und formuliert es selbst als Suchanfrage.

Damit das funktioniert, müssen Suchbegriffe, Region und Anzeigen sauber gewählt sein. Wer einfach auf alles rund um „Küche“ bietet, kann sehr schnell Geld verbrennen.

Sie wollen nicht für Menschen bezahlen, die Kochrezepte, Küchenjobs oder eine billige Studenten-Küchenzeile suchen. Sie wollen Suchanfragen, bei denen eine realistische Chance auf einen Auftrag besteht.

Und dann kommt der nächste Punkt: Der Klick ist noch kein Kunde. Wenn Ihre Anzeige hervorragend funktioniert, aber auf einer schwachen Website landet, haben Sie sich nur teuren Traffic gekauft.

Der erste Verkaufsschritt passiert auf Ihrer Website

Eine Küche ist kein Spontankauf. Interessenten vergleichen Designs, Materialien, Geräte, Preise, Planung und Montage.

Vor allem wollen sie wissen, ob sie bei Ihnen gut aufgehoben sind. Ihre Website muss deshalb Vertrauen schaffen und den nächsten Schritt erleichtern.

Ihre besten Küchen gehören nicht nur ins Fotobuch

Sie haben eine außergewöhnlich schöne Küche umgesetzt? Dann gehört sie auf Ihre Website.

Dasselbe gilt für clevere Stauraumlösungen, schwierige Raumsituationen oder besonders gelungene Details. Menschen wollen sehen, ob Ihr Stil und Ihre Qualität zu ihren Vorstellungen passen.

Eine gute Referenzküche sagt oft mehr als ein Absatz voller Wörter wie „hochwertig“, „individuell“ und „kundenorientiert“. Zeigen Sie lieber, was Sie tatsächlich gebaut haben.

Was auf Ihre Website gehört, hören Sie im Beratungsgespräch

Welche Fragen hören Sie in Ihren Beratungsgesprächen immer wieder? Genau diese Fragen gehören auf Ihre Website.

Wie läuft die Planung ab? Mit welchem Budget sollte man rechnen? Wie lange dauert es bis zur Montage? Welche Materialien passen zu welchem Einsatz?

Je mehr wichtige Fragen Sie vorher beantworten, desto weniger Unsicherheit bleibt. Das macht eine Anfrage leichter.

Der Kunde ist interessiert – machen Sie ihn jetzt zum Käufer

Eine schöne Website reicht nicht. Der Interessent muss sofort erkennen, was er als Nächstes tun soll.

Kann er einen Beratungstermin vereinbaren? Kann er anrufen oder ein kurzes Formular ausfüllen? Findet er diese Möglichkeiten ohne langes Suchen?

Jeder unnötige Umweg kostet Anfragen. Gute Websites führen deshalb klar zum nächsten Schritt.

Social Media: Herzeigestücke statt Content-Mülldeponie

Social Media bedeutet nicht, Instagram, Facebook, TikTok, Pinterest und YouTube gleichzeitig mit mittelmäßigem Content vollzustopfen. Lieber ausgewählte Kanäle ordentlich bespielen und dort zeigen, was Sie wirklich können.

Für viele Küchenstudios sind Instagram und Facebook weiterhin naheliegend. Dort müssen Sie auch nicht jeden Tag einen neuen Küchentipp erfinden.

Sie haben eine besondere Küche fertiggestellt? Zeigen Sie sie. Sie haben aus einem schwierigen Grundriss etwas Starkes gemacht? Zeigen Sie Vorher und Nachher.

Ihre Social-Media-Kanäle sind für Interessenten auch ein Vertrauenscheck. Sie sehen dort, ob echte Projekte entstehen und ob hinter der schönen Website tatsächlich ein aktives Unternehmen steckt.

Lassen Sie Interessenten nicht einfach wieder verschwinden

Noch interessanter wird Social Media durch Remarketing. Ein Interessent war bereits auf Ihrer Website, hat sich Referenzen angesehen und noch keine Anfrage geschickt.

Später öffnet er Instagram oder Facebook und sieht erneut Ihr Küchenstudio. Vielleicht eine fertige Küche, vielleicht eine besondere Planung oder einen hilfreichen Tipp.

Sie müssen also nicht hoffen, dass er sich drei Wochen später noch an Ihren Firmennamen erinnert. Gerade beim Küchenkauf kann diese wiederholte Sichtbarkeit sehr wertvoll sein.

Google allein reicht nicht mehr: Wenn die KI Sie nicht findet, sind Sie bald von gestern.

Menschen suchen inzwischen auch über KI-Systeme nach Unternehmen. Fragen wie „Welches Küchenstudio in meiner Nähe plant hochwertige Designerküchen?“ werden heute auch ChatGPT oder Perplexity gestellt.

Damit wird neben SEO auch Generative Engine Optimization, kurz GEO, wichtiger. Ihr Küchenstudio sollte künftig auch dort sichtbar sein, wo Menschen ihre Fragen direkt an KI-Systeme stellen.

Heißt das, dass Sie jetzt sofort Ihr gesamtes Marketing auf ChatGPT & Co. ausrichten müssen? Nein. Zuerst müssen die Grundlagen funktionieren.

Werden Sie lokal bei Google gefunden? Funktionieren Ihre Google Ads? Überzeugt Ihre Website? Nutzen Sie Social Media und Remarketing sinnvoll?

Wenn diese Basis steht, können Sie GEO als nächsten Kanal ausbauen. Ob Sie das sofort tun sollten, hängt aber wieder von einer Frage ab: Lohnt es sich für Ihr Küchenstudio?

Fest steht nur: Die Suche verändert sich. KI-Systeme werden dabei wichtiger und sollten deshalb zumindest auf Ihrem Radar sein.

Empfehlungen sind großartig. Einen Marketingplan ersetzen sie trotzdem nicht.

„Unsere Kunden kommen hauptsächlich über Empfehlungen.“ Diesen Satz hört man von erfolgreichen Fachbetrieben häufig.

Das ist zunächst hervorragend. Eine Empfehlung bringt Vertrauen mit und senkt die Hürde für den ersten Kontakt.

Das Problem beginnt dort, wo Empfehlungen der einzige verlässliche Kundenbringer sind. Sie können nicht beschließen, nächsten Monat 30 Prozent mehr Empfehlungen zu bekommen.

Deshalb sollten Empfehlungen ein wertvoller Teil Ihrer Kundengewinnung sein. Die laufende Nachfrage sollte zusätzlich über Kanäle entstehen, die Sie aktiv steuern können.

Schön, teuer, wirkungslos? Hier verbrennen Küchenstudios besonders schnell Werbebudget.

Fast jede Marketingmaßnahme kann in der richtigen Situation funktionieren. Problematisch wird es, wenn Geld investiert wird, weil „man das eben macht“ oder der Mitbewerber damit angefangen hat.

Vor jeder Investition sollten Sie deshalb drei Fragen stellen: Wen erreiche ich? Wann erreiche ich diese Person? Und kann ich messen, was daraus entsteht?

Social Media ohne Strategie: Viele schöne Küchen, wenig neue Kunden

Schöne Fotos sind gut, aber noch keine Marketingstrategie. Jeder Beitrag sollte eine Aufgabe haben. Soll er Vertrauen schaffen, neue Menschen erreichen, Websitebesucher zurückholen oder konkrete Anfragen erzeugen?

Wenn am Ende nur Likes gemessen werden, fehlt der wirtschaftliche Zusammenhang. Genau dann wird Social Media schnell zum teuren Hobby.

Print, Radio und TV: Große Reichweite, kleine Wirkung?

Klassische Werbung kann funktionieren. Gerade regionale Aktionen oder besondere Anlässe können gut zu einem passenden Medium passen.

Teuer wird es, wenn ein einzelnes Küchenstudio versucht, dieselbe Dauerpräsenz wie eine große Möbelkette aufzubauen. Ein Fachbetrieb hat ein kleineres Einzugsgebiet und ein anderes Budget.

Deshalb braucht klassische Werbung eine klare Aufgabe. Danach muss geprüft werden, ob die Investition tatsächlich etwas gebracht hat.

Branchenverzeichnisse und Lead-Portale: Willkommen im direkten Preisvergleich

Bei manchen Branchenverzeichnissen stehen Sie zwischen Dutzenden anderen Küchenstudios. Bei Lead-Portalen landet dieselbe Anfrage womöglich gleich bei mehreren Anbietern.

In beiden Fällen passiert schnell dasselbe: Der Interessent vergleicht mehrere Küchenstudios gleichzeitig. Mehrere beraten, mehrere erstellen Angebote und der Preis bekommt immer mehr Gewicht.

Für einen Fachbetrieb kann das teuer werden. Besser sind Anfragen, bei denen der Interessent gezielt bei Ihnen landet und Sie die Kundenbeziehung von Anfang an selbst steuern.

Messen: Nach Messeschluss darf die Kundengewinnung nicht enden

Messen können sehr gut funktionieren. Interessenten sehen Ihre Küchen, sprechen mit Ihrem Team und können direkt Vertrauen aufbauen.

Als einziger Kundenbringer haben sie aber einen Nachteil: Sie finden nicht jeden Monat statt. Dazu kommen Standkosten, Aufbau, Personal und Nachbearbeitung.

Eine gute Messe kann Teil des Marketingmix sein. Ihre Kundengewinnung sollte trotzdem auch dann funktionieren, wenn gerade keine Messe stattfindet.

Plakate: gesehen werden ist noch lange nicht gekauft werden

Ein Plakat an einer stark befahrenen Straße erreicht viele Menschen. Die entscheidende Frage lautet: Wie viele davon denken gerade über eine neue Küche nach?

Bei Google kennen Sie zumindest die Suchabsicht. Beim Plakat kennen Sie vor allem den Standort.

Für große Marken kann breite Sichtbarkeit wertvoll sein. Ein einzelnes Küchenstudio sollte sehr genau prüfen, ob Kosten und Wirkung zusammenpassen.

Wie viele Küchen muss Ihr Marketing verkaufen, damit es sich lohnt?

Reichweite, Klicks und Follower zahlen keine Rechnungen. Entscheidend ist, wie viele zusätzliche Küchenverkäufe daraus entstehen und ob diese Ihre Marketingkosten wieder hereinbringen. Dafür brauchen Sie keine komplizierte Marketingtheorie. Sie brauchen Ihre eigenen Zahlen.

Schritt 1: Was bleibt Ihnen an einer durchschnittlichen Küche?

Nehmen Sie den durchschnittlichen Deckungsbeitrag einer verkauften Küche. Der Umsatz allein reicht für diese Rechnung nicht.

Sie wollen wissen, welcher Betrag nach den direkt zurechenbaren Kosten übrig bleibt. Erst damit lässt sich sinnvoll rechnen.

Schritt 2: Was kostet Ihr Marketing wirklich?

Rechnen Sie nicht nur das Werbebudget ein. Agenturkosten, Produktion und interner Arbeitsaufwand gehören ebenfalls dazu.

Erst dann kennen Sie die tatsächliche Investition. Und nur diese Zahl sollten Sie mit dem Ergebnis vergleichen.

Schritt 3: Wie viele zusätzliche Küchen brauchen Sie?

Jetzt wird es konkret:

Marketingkosten ÷ durchschnittlicher Deckungsbeitrag pro zusätzlicher Küche = Anzahl der zusätzlichen Küchen, die Sie mindestens verkaufen müssen, um Ihre Marketingkosten zu decken.

Aus „Google Ads sind teuer“ wird damit eine bessere Frage: Wie viele zusätzliche Küchen müssen wir dadurch verkaufen?

Schritt 4: Wie viele Anfragen brauchen Sie dafür?

Gehen Sie jetzt einen Schritt zurück. Wie viele qualifizierte Anfragen werden zu Beratungsgesprächen und wie viele davon zu Aufträgen?

Wenn Sie Ihre Abschlussquote kennen, können Sie abschätzen, wie viele zusätzliche Anfragen Ihr Marketing liefern muss. Dann wissen Sie auch, was eine qualifizierte Anfrage kosten darf.

500 Euro Werbebudget können damit teuer sein. Oder ausgesprochen günstig. Entscheidend ist, was daraus entsteht.

Ohne Tracking bleibt Ihr Marketing ein Blindflug

„Wie haben Sie uns gefunden?“ ist besser als gar nichts. Für eine verlässliche Marketingsteuerung reicht diese Frage aber nicht.

Menschen haben heute mehrere Kontaktpunkte. Vielleicht googelt jemand zuerst ein Küchenthema, liest einen Artikel, sieht später eine Instagram-Anzeige und sucht danach direkt nach Ihrem Firmennamen.

Deshalb sollten Sie zumindest die wichtigsten Kontakte messen:

  • abgeschickte Kontaktformulare
  • gebuchte Beratungstermine
  • Anrufe und Telefonklicks
  • E-Mail-Kontakte
  • qualifizierte Anfragen
  • daraus entstandene Verkäufe

Erst wenn Sie diese Daten mit Ihren Aufträgen verbinden, sehen Sie, welche Maßnahmen funktionieren. Dann können Sie erfolgreiche Kampagnen ausbauen und schlechte stoppen.

Was sollten Sie als Küchenstudio also zuerst machen?

Wenn Sie jetzt am liebsten sieben neue Marketingprojekte gleichzeitig starten würden, wäre das der falsche Schluss. Sie brauchen kein Sammelsurium an Maßnahmen, sondern eine klare Reihenfolge.

1. Rechnen Sie zuerst

Welche Küchen wollen Sie häufiger verkaufen? Was verdienen Sie daran und wie viele zusätzliche Verkäufe brauchen Sie?

Diese Zahlen geben vor, was Ihr Marketing leisten muss. Ohne sie fehlt die wirtschaftliche Grundlage.

2. Sorgen Sie dafür, dass vorhandene Nachfrage Sie findet

Local SEO und Google Ads erreichen Menschen, die bereits suchen. Für viele Küchenstudios liegt hier der naheliegendste Hebel.

Wer vorhandene Nachfrage nicht abholt, muss später viel mehr Geld dafür ausgeben, neue Aufmerksamkeit zu erzeugen.

3. Machen Sie aus Besuchern Interessenten

Ihre Website muss Referenzen zeigen, Fragen beantworten und den Weg zur Kontaktaufnahme einfach machen. Sonst kaufen Sie Traffic und verlieren ihn anschließend wieder.

Erst wenn diese Basis funktioniert, lohnt es sich, mehr Besucher auf die Website zu bringen.

4. Bleiben Sie im Kopf

Social Media und Remarketing helfen dabei, Vertrauen aufzubauen und Interessenten länger zu begleiten. Gerade bei einer Entscheidung wie dem Küchenkauf ist das wichtig.

Sie müssen nicht jeden Tag posten. Sie müssen nur regelmäßig sichtbar bleiben und etwas zeigen, das wirklich überzeugt.

5. Bauen Sie die nächste Sichtbarkeit auf

Wenn die Grundlagen funktionieren, können Sie GEO und weitere Maßnahmen gezielt ergänzen. So entwickelt sich Ihr Marketing weiter, ohne jedem neuen Trend blind hinterherzulaufen.

Küchenmarketing nach Bauchgefühl? Dafür kennen wir die Zahlen zu gut.

klickbeben betreute über sieben Jahre eine österreichweite Küchenstudio-Kette mit mehr als 20 Standorten. Dazu kommen Erfahrungen mit einzelnen Fachhändlern.

Deshalb kennen wir die Fragen aus der Praxis: Welche Suchanfragen bringen interessante Kunden? Welche Inhalte funktionieren? Wo verliert die Website Anfragen? Welche Rolle spielen Google Ads, Social Media, Remarketing und GEO?

Entscheidend ist für uns aber immer dieselbe Frage: Bringt das Marketing mehr Geld, als es kostet?

Vielleicht liegt Ihr größter Hebel gerade bei Google. Vielleicht verlieren Sie Interessenten auf Ihrer Website oder sprechen mit Ihrer Werbung die falschen Menschen an.

Genau das lässt sich analysieren und messen. Wir prüfen, welche Maßnahmen sich für Ihr Küchenstudio wirklich rechnen und wo aktuell der größte Hebel liegt.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.

Herzlichst
Manuel Diwosch

 

Häufige Fragen zum Marketing für Küchenstudios

Welche Werbung funktioniert für Küchenstudios am besten?

Das hängt von Zielgruppe, Region und Ausgangssituation ab. Für viele Küchenstudios bilden Local SEO, Google Ads und eine überzeugende Website die wichtigste Basis.

Social Media und Remarketing können diese Maßnahmen ergänzen. GEO wird mit der zunehmenden Nutzung von KI-Suchen ebenfalls wichtiger.

Braucht ein Küchenstudio Social Media?

Social Media eignet sich gut, um Referenzen zu zeigen und Vertrauen aufzubauen. Interessenten können dort schnell prüfen, welche Projekte Sie tatsächlich umsetzen.

Besonders interessant wird Social Media durch Remarketing. Damit erreichen Sie Menschen erneut, die bereits auf Ihrer Website waren.

Lohnt sich Google Ads für ein Küchenstudio?

Google Ads können sehr interessant sein, weil Anzeigen genau dann erscheinen, wenn jemand aktiv nach einem Küchenstudio sucht. Dadurch treffen Sie auf bereits vorhandenen Bedarf.

Entscheidend sind die richtigen Suchbegriffe, eine saubere regionale Eingrenzung und eine Website, die aus Klicks auch Anfragen macht.

Wie wichtig ist Local SEO für Küchenstudios?

Für einzelne Küchenstudios ist lokale Sichtbarkeit besonders wichtig. Das Einzugsgebiet ist begrenzt und viele Interessenten suchen gezielt nach Anbietern in ihrer Nähe.

Wer bei diesen Suchanfragen nicht auftaucht, überlässt potenzielle Kunden schnell einem sichtbaren Mitbewerber.

Muss ein Küchenstudio bereits GEO betreiben?

Die Sichtbarkeit in KI-Systemen wird wichtiger. Zuerst sollten allerdings Website, Local SEO, Google Ads und die übrigen Grundlagen sauber funktionieren.

Danach kann GEO gezielt als weiterer Sichtbarkeitskanal aufgebaut werden.

Wie erkenne ich, ob sich mein Marketing rechnet?

Entscheidend ist, wie viele zusätzliche profitable Küchenverkäufe durch das Marketing entstehen. Dafür sollten Marketingkosten, Deckungsbeitrag, qualifizierte Anfragen und Abschlussquote gemeinsam betrachtet werden.

Erst dann sehen Sie, ob eine Maßnahme wirklich Geld bringt oder nur Budget verbraucht.

Wer schreibt hier?

klickbeben-wer-schreibt

Hallo, mein Name ist Manuel Diwosch. Ich bin Gründer und Geschäftsführer von klickbeben. Gemeinsam mit meinem Team veröffentlichen wir hier Blogbeiträge rund um das Thema Online Marketing. Und natürlich gibt es auch Einblicke hinter die Kulissen von klickbeben. Unser Ziel: Wir möchten Ihnen helfen, die Welt des digitalen Marketings und uns bei klickbeben besser zu verstehen.

ERgebnisse aus der Praxis

klickbeben-rysit

Diese Strategie funktioniert. Seit ich auf die richtigen Maßnahmen setze, bekomme ich regelmäßig qualifizierte Kundenanfragen über das Internet. Klasse und vielen Dank!

Richard Schranz, Geschäftsführer, RysIT Consulting GmbH

klickbeben-formikon

Ich habe mit meinem Unternehmen schon sehr viel Geld für Marketing ausgegeben, doch erst seit dem wir klickbeben® beauftragt haben, zahlt es sich endlich richtig aus. Wir erhalten gezielte Anfragen über das Internet und können regelmäßig abschließen. Vielen Dank!

Andreas Tschigg, Geschäftsführer, formikon GmbH

klickbeben-steuerberatung-breit

Ich arbeite im B2B-Marketing mit Manuel Diwosch und klickbeben seit 2018 zusammen. Die Strategien bringen nachweislich regelmäßig Anfragen, die immer wieder zu guten Kundenbeziehungen mit großen Projekten führen.

Thomas Breit, Geschäftsführer & Inhaber, Thomas Breit Steuerberatung

Ausgewählte Kundenbeispiele

Ihre Vorteile bei klickbeben

klickbeben-profi-icon<br />

Know-how direkt vom Profi

Geschäftsführer und Gründer Manuel Diwosch verfügt über 15 Jahre Expertise im digitalen Marketing. Er ist Amazon-Bestseller-Autor, dozierte bereits an Masterstudiengängen zweier Fachhochschulen für Marketing und ist gefragter Redner in Österreich und Deutschland.

klickbeben-content-marketing-interviews

Spezifische Marktkenntnisse

Als Agentur mit Spezialisierung auf B2B-Marketing und Strategien für den Fachhandel kennen wir diese Märkte genau. Wir wissen, was der Markt will und welche Methoden funktionieren. So bringen wir Ihnen top Ergebnisse und steigern Ihren Umsatz.

klickbeben-leistungen-icon

Alle Leistungen inhouse

Wir beschäftigen keine Freelancer oder zusätzliche Arbeitskräfte in Billiglohnländern. Unsere Fachkräfte sind vor Ort. Da wir alle Leistungen innerhalb unserer Webagentur in Innsbruck erbringen, haben wir kurze Kommunikationswege. Das erleichtert die Projektsteuerung und beschleunigt die Arbeitsprozesse.

klickbeben-ausgebildete-fachkraefte-icon

Einschlägig ausgebildete Fachkräfte

In unserem Standort in Innsbruck arbeiten hauptsächlich Vollzeit-Fachkräfte. Jedes unserer Team-Mitglieder hat ein einschlägiges Studium bzw. Ausbildung abgeschlossen. Zudem legen wir bei klickbeben einen großen Wert auf Weiterbildung: Das Team wird regelmäßig geschult, um auf dem aktuellen Stand der Branche zu bleiben.

Weitere Marketing Angebote bei klickbeben im Detail