Haben Sie eine eigene Webseite, die noch zu wenig Geld abwirft? Wollen Sie Ihre Sichtbarkeit bei Google verbessern, indem Sie die Seite für Suchmaschinen optimieren? Dafür brauchen Sie die richtigen SEO-Tools.

Im Internet sind Sie bei Ihrer Suche sicherlich schon über Programme gestolpert, die mehrere Hundert Euro pro Monat kosten. Demgegenüber werben viele Anbieter mit gratis Tools.

Woher sollen Sie wissen, welche dieser Programme Sie brauchen und welche ihr Geld tatsächlich wert sind?

In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen ein paar SEO Tools präsentieren. Dabei erklären wir Ihnen Funktionsweise und Leistungsumfang und gehen auch auf die Preise ein. Außerdem erfahren Sie im Beitrag, welche SEO Werkzeuge wir fast täglich verwenden, und Ihnen auf jeden Fall empfehlen.

Bevor wir allerdings genauer auf die SEO Tools eingehen, möchten wir noch zwei wichtige Punkte zu SEO-Tools festhalten.

SEO Tools: Richtiges Werkzeug und korrekte Bedienung sind Grundvoraussetzungen

Wir geben Ihnen gerne unser Wissen und unsere Erfahrungen zu SEO-Tools weiter, da wir das eine nützliche Information für viele Unternehmer oder junge Branchenkollegen erachten.

Allerdings sollten Sie nicht willkürlich sämtliche Tools downloaden. Denn es gibt vorab noch 2 Dinge, die Sie beachten müssen.

  1. Wenn wir im Text von „richtigem Werkzeug“ sprechen, meinen wir damit ausschließlich seriöse, in der Regel kostenpflichtige SEO-Tools.
  2. Egal wie gut Ihr Werkzeug ist, wenn Sie nicht damit umgehen können, bringt das beste Tool der Welt nichts.

Lassen Sie uns das näher ausführen.

Was sind „seriöse SEO-Tools“?

Verstehen Sie uns nicht falsch, wir möchten Ihnen an dieser Stelle nicht unsere Tools aufzwingen und alle anderen Programme schlecht reden, nur weil wir sie nicht verwenden. Was wir mit „seriösen Werkzeugen“ meinen, sind in 99 Prozent der Fälle kostenpflichtige Programme.

Der Großteil unserer Tools kostet mehrere Hundert Euro pro Monat, aber liefert dementsprechende Ergebnisse. Die Daten sind umfänglich und stammen aus zuverlässigen Quellen.

Gratis Tools bieten einen wesentlich kleineren Leistungsumfang und haben oftmals eine schlechte Datenlage. Darum lassen Sie die bitte die Finger davon, wenn Sie fundiert arbeiten wollen.

Testen Sie stattdessen die kostenpflichtigen SEO-Tools im Rahmen von Aktionen. So können Sie diese kennenlernen und sich für jenes entscheiden, mit dem Sie am besten zurechtkommen.

Richtige Bedienung

Kennen Sie den Spruch „A fool with a tool is still a fool“ – oder übersetzt „Ein Dummkopf mit einem Werkzeug bleibt dennoch ein Dummkopf“? Es mag hart klingen, aber es ist nun einmal die Wahrheit.

Ich kann mit dem besten Bohrer der Welt keine Nägel in ein Brett hämmern – zumindest nicht effizient. Das Gleiche gilt auch für die SEO-Tools.

Sie brauchen also nicht nur das richtige Werkzeug, sondern auch ein Verständnis dafür, was Sie damit machen können und wie Sie die gewonnenen Daten interpretieren müssen.

Beispiel: Fehlerquelle Interpretation der Daten

Sie haben eine Webseite, auf der Sie Hosen verkaufen, mit einer .com Top-Level-Domain: https://www.hosenkaufen.com. Ihr Unternehmen ist auf Deutschland und Österreich ausgerichtet. Daher haben Sie zwar nur deutschsprachige Shops, müssen aber länderspezifisch arbeiten. Das geht technisch gleich wie bei verschiedenen Sprachen. Sie regeln die Vielfalt nach 1 der 3 Google-Empfehlungen z.B. mit Hilfe einer sogenannten Verzeichnisstruktur.

Das bedeutet: Für User aus Deutschland verwenden Sie die Domain mit dem Verzeichnis https://www.hosenkaufen.com/de-de, wobei das /de-de das Verzeichnis darstellt.

Für User aus Österreich nutzen Sie die Domain mit dem Verzeichnis https://www.hosenkaufen.com/de-at.

Das hreflang-Tag ist korrekt auf der Seite eingebunden. (Das hreflang-Tag wird benutzt, um die sprachliche und geografische Ausrichtung einer Website festzulegen. Wenn Sie mehrere Versionen Ihrer Website in verschiedenen Sprachen haben, können Sie hreflang-Tags benützen. So können Sie Google zeigen, welche Website-Version für welches Land gilt)

Ihre Produktkategorien für Deutschland und Österreich haben den gleichen Titel und Text und heißen beispielsweise „Jeans kaufen“, „blaue Jeans kaufen“ oder „kurze Hosen kaufen“.

Ohne das hreflang-Tag laufen Sie in so einem Fall Gefahr, dass Google eine Abstrafung aufgrund von doppelten Inhalten (Duplicate Content) durchführt.  Was heißt Duplicate Content? Auf der de-at-Seite für „Jeans kaufen“ wird derselbe Text verwendet, wie auf der de-de-Seite. Die Abstrafung führt dazu, dass Ihre Seite in den Suchergebnissen weiter hintern aufscheint als die Konkurrenz.

Da Sie jedoch das Tag eingebunden haben, sind Sie eigentlich vor dieser Abstrafung geschützt.

Lassen Sie Ihre Webseite nun von einem SEO-Tool, beispielsweise Screaming Frog, überprüfen, werden standardmäßig die doppelten Seitentitel als Fehler mit Verbesserungsbedarf angezeigt.

Sie wollen natürlich keinen doppelten Inhalt und passen die Seitentitel an. Die vorgenommenen Änderungen an den Seitentiteln können allerdings fatale Auswirkungen haben.

Nennen Sie beispielsweise die Seite „Jeans kaufen“ jetzt „Hosen kaufen“ ist das für den User irreführend. Liest dieser nämlich Hosen kaufen, will er nicht zwangsläufig eine Jeans.

Das bedeutet: Die Ergebnisse der SEO Tools müssen immer mit dem notwendigen Knowhow und einem gewissen Maß an Hausverstand interpretiert werden.

Außerdem brauchen Sie teilweise ein fundiertes Verständnis der Werkzeuge, um zum Beispiel bei Screaming Frog einstellen zu können, dass das hreflang-Tag erkannt wird.

Da Sie nun die Grundvoraussetzungen für den Einsatz von SEO-Tools kennen, möchten wir Ihnen nun die bekanntesten SEO-Werkzeuge vorstellen.

Diese 5 SEO Tools sind ein Muss

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um eine von uns erstellte und somit subjektive Liste von Tools handelt, die sich für uns bewährt haben. Sie hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Tool #1: Screaming Frog SEO Spider

Beim Screaming Frog SEO Spider –  kurz Screaming Frog – handelt es sich um einen Website-Crawler. Er durchsucht Ihre Webseite und prüft sie auf SEO-Probleme sowie technische Hindernisse der Seite.

Sie erhalten am Ende eine Liste von Echtzeit-Daten, die Ihnen einen Überblick über den aktuellen Zustand der Webseite verschafft.

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Was kann Screaming Frog?

Identifikation fehlerhafter Links:
Mithilfe des Crawlers erkennen Sie Links, die ins Leere oder auf Websites führen, die nicht aufgerufen werden können.

Auflistung an Weiterleitungen:

Sie sollten intern nicht falsch verlinken und dies nur mit einer Weiterleitung oder gar mehreren Weiterleitungen (sogenannten Weiterleitungsketten) lösen. Sie sollten die Ursache, also den internen Link korrigieren. Hintergrund: Jede Weiterleitung löst einen Server-Request aus und sie verschwenden damit Crawling-Budget.

Das heißt natürlich nicht, dass Weiterleitungen per se schlecht sind. Sie sind – vor allem nach Relaunches, wenn sich URLs ändern – extrem wichtig. Allerdings sollten die Weiterleitungen dafür dienen, wenn jemand von außen (Links von fremden Websites, gespeicherte Lesezeichen oder alte Google Treffer) dort hin will. Sie sind nicht dazu da, fehlerhafte Verlinkungen zu korrigieren.

Analyse der Seitentitel & Meta-Daten:
Der Crawler untersucht die Seitentitel und Meta-Beschreibungen und überprüft, ob diese zu lang bzw. zu kurz sind, mehrfach verwendet werden oder fehlen.

Erkennung doppelter Inhalte:
Mithilfe des Screaming Frogs können Sie Duplicate Content auf Ihrer Webseite erkennen. Aber Vorsicht, wie im obigen Beispiel erwähnt, ist nicht jeder doppelte Inhalt ein Problem.

Erstellung von XML Sitemaps:
Die Sitemap ist eine Liste all Ihrer URLs in der Auszeichnungssprache XML. Sie dient dazu, dem Google- Crawler den Aufbau Ihrer Seite zu erklären – wie eine Stadtkarte. Wenn Sie diese bei Änderungen aktualisieren, hilft es Google die Änderungen der Struktur schneller zu verstehen.

Der Screaming Frog hat noch einen weiteren Leistungsumfang, den Laien jedoch in der Regel nicht weiter ausschöpfen. Die oben aufgeführten Funktionen können Sie selbst als technisch unerfahrener Webseiten-Besitzer nutzen.

Was kostet Screaming Frog?

Die Software ist für Websites mit bis zu 500 URLs kostenlos. Für kleine Websites reicht das vollkommen.

Sollten Sie mehr URLs haben, weil Sie beispielsweise mehrere Unternehmen, eine sehr große Firma oder einen Webshop mit vielen Produkten betreiben, kostet das SEO-Tool 185 Euro pro Jahr (Stand Oktober 2022).

Wofür verwenden wir in der Webagentur klickbeben das Tool Screaming Frog?

Bei uns kommt der SEO Frog zum einen bei den SEO-Audits zum Einsatz. SEO-Audits sind fundierte Analysen der Website nach SEO-Gesichtspunkten. Dabei achten wir auf die Struktur der Seite, Inhalte, Technik und das Linkprofil (=Summe aller Links von anderen Webseiten auf Ihre Seite).

Viele dieser Daten können wir erheben, indem der Crawler Ihre Seite durchsucht. Wir bewerten die erhaltenen Daten und interpretieren diese mit unserem fachmännischen Knowhow.

Zudem verwenden wir das SEO Tool bei Go-Live-Prozessen – also dem Onlinestellen von Webseiten. Wir nutzen Screaming Frog in diesem Zusammenhang, um etwaige technische bzw. inhaltliche Fehler noch vor dem Go-Live der Seite zu erkennen und zu beheben.

Tool #2: Ahrefs

Ahrefs ist eine kostenpflichtige SEO Software, die fast alle Bereiche für die SEO-Analyse abdeckt. Die Bedienung ist relativ einfach, lediglich das Interpretieren der Ergebnisse kann für Laien eine Herausforderung darstellen.

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Was kann Ahrefs?

Domain Rank:
Der Domain Rank (DR) von Ahrefs gibt die Vertrauenswürdigkeit einer Seite an. Er kann zwischen 0 und 100 liegen (0= sehr schlecht, 100= sehr gut). Er ermöglicht so den Vergleich zu anderen Domains aus der ahrefs-Datenbank.

Der Domain Rank ist von Ahrefs errechnet und eine eigene Metrik. Ob Google die Vertrauenswürdigkeit einer Seite gleich erachtet, ist nicht zu sagen. Vor allem bei Subdomains ist es wichtig, den DR nicht auf die Domain zu schließen, sondern auch wirklich jede Subdomain einzeln zu betrachten.

Organische Keywords:
Ahrefs bietet Ihnen die Möglichkeit sich anzusehen, unter welchen Keywords Ihre Domain bzw. einzelne Seiten auf Google ranken.

Backlinkprofil-Analyse
Basierend auf der ahrefs-Datenbank werden hier sämtliche Links aufgezeigt, die die Ihre Website erhalten hat. Ankertexte und Link-Attribute werden hier ebenfalls dargestellt und ermöglichen so eine gute Einschätzung des eigenen Linkprofils.

Keyword-Recherche
Mit dem Keyword Explorer können Sie relevante Keywords für Ihre Website herausfinden. Er zeigt Ihnen das monatliche Suchvolumen, die Klickkosten sowie Vorschläge von ähnelnden Keywords

Was kostet Ahrefs?

Je nach Leistungsumfang gibt es monatliche Pakete, die zwischen 89 Euro und 899 Euro im Monat kosten. (Stand Oktober 2022)

Wenn Sie oder Ihr Team noch keinerlei Erfahrung im SEO-Bereich haben, raten wir Ihnen zum Einsteiger Paket für 89 Euro/Monat. Die beinhalteten Funktionen lassen sich leicht bedienen und sind verständlich aufbereitet.

Bringen Sie ein Grundwissen zu SEO und der Interpretation von SEO-Daten mit, empfehlen wir Ihnen das Standard Paket für 179 Euro/Monat. Bedenken Sie, dass Sie das Tool vorher im Rahmen von Aktionen testen und sich danach für ein Paket entscheiden können.

Wofür verwenden wir in der Webagentur klickbeben das Tool Ahrefs?

Dieses SEO-Programm ist bei uns in der Agentur täglich im Einsatz. Wir analysieren damit regelmäßig Backlinks und sehen uns die Entwicklung der Keywords in der organischen Suche an. Welche Inhalte können wir optimieren, welche Inhalte funktionieren schon sehr gut? Wie stark ist die Konkurrenz und wo rankt sie?

Auch bei den SEO-Audits ist Ahrefs ein absolutes Muss. Es erleichtert uns die Arbeit auf fast allen Ebenen der Analyse.

5 Alternativen zu Ahrefs

Sistrix:

Sistrix ist ein vor allem im deutschsprachigen Raum bekanntes SEO Tool, das Ihnen zu einer umfassenden Sichtbarkeitsanalyse Ihrer Website verhilft. Mit dem Tool Sistrix können unter anderem Keywords, Rankings, Links etc. untersucht werden.

Je nach gewünschtem Leistungsumfang können Sie ein monatliches Paket wählen zwischen 99 Euro und 599 Euro.

SEMrush:

SEMrush wird von vielen Profis verwendet, um die Wirksamkeit von SEO- und SEA- Maßnahmen zu Testen. Die Keyword-Datenbank von SEMRush zählt mit 22,3 Milliarden Keywords als größte auf dem Markt (Stand: November 2022.)

Mit SEMrush lassen sich Fehler auf der Website ermitteln, das eigene Backlinkprofil analysieren, sowie Konkurrenzanalyse und Keyword Recherche durchführen.

Die Preise von SEMrush belaufen sich zwischen 199 Euro und 449 Euro pro Monat.

Ryte:

Ryte (früher onpage.org) bietet eine Software, mit der Sie Ihre Website analysieren und optimieren können. Mit diesem Tool lassen sich vor allem die Onsite-SEO-Faktoren einer Website überprüfen.

Ryte ist ab 99 Euro im Monat erhältlich.

Tool #3: PageOptimizer Pro

Was kann der PageOptimizer Pro?

Der PageOptimizer-Pro ist ein SEO-Tool, das Ihnen vor allem hilft, die Inhalte Ihrer Website so zu optimiere, dass sie für Google sichtbarer werden und so unter relevanten Suchbegriffen besser ranken.

Das Tool untersucht einzelne Seite und weist sie auf Fehler hin, die das Ranking und die Sichtbarkeit negativ beeinflussen. So zeigt es Ihnen, wo Sie dem Keyword mehr Beachtung schenken müssen, wo Sie es platzieren müssen, welche weiteren Keyword-Variationen Sie auf der Website einbauen müssen und vieles mehr.

Was kostet der Pageoptimizer Pro?

Je nach Leistungsumfang gibt es monatliche Pakete, die zwischen 10 Euro und 40 Euro im Monat kosten. (Stand Oktober 2022)

TermLabs als Alternative zum PageOptimizer Pro

Mit TermLabs.io können Sie Keyword-Analysen durchführen und es hilft Ihnen Ihren Content zu optimieren

Momentan (Oktober 2022) ist die Software nur auf Anfrage verfügbar. Einen Kontakt in der SEO-Szene zu kennen, erleichtert die Freischaltung.

Tool #4: Google Search Console

Dieser Google-Dienst ist der wichtigste Kommunikationskanal zwischen Google und dem Website-Betreiber – also Ihnen. Sollte es Probleme bei der Indexierung Ihrer Seite geben, wenn Sie beispielweise eine veraltete Sitemap hochgeladen haben, kontaktiert Google Sie auf diesem Wege.

Auch wenn es Probleme mit der Sicherheit oder mit der mobilen Darstellung gibt, versucht Google Kontakt über die Search Console aufzunehmen. So können Sie rechtzeitig darauf reagieren.

Ist das nämlich nicht der Fall, werden Ihre Seiten mit Strafmaßnahmen versehen, die bis zur Verbannung aus dem Google-Index reichen können. Im schlimmsten Fall heißt das, dass Ihre Seite gar nicht mehr auf Google auftaucht.

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Quelle: https://search.google.com/u/1/search-console?resource_id=https%3A%2F%2Fwww.klickbeben.com%2F (Screenshot 07.11.22)

Was kann die Google Search Console?

Aus SEO-Sicht ist die Google Search Console sehr nützlich für die Beobachtung Ihres Besucherstroms auf die Websites und die Analyse von Rankings bei den SERPs.

Hinterlegen einer XML-Sitemap:
Über die XML-Sitemap können alle URLs einer Webseite an Google übermittelt werden. Das ist zwar noch keine Garantie für die spätere Indizierung, dennoch wird die Möglichkeit erhöht, dass auch schwer zugängliche Seitenelemente gecrawlt werden

Backlinks entwerten:
Mit dem Disavow-Tool der Google Search Console können Sie bedenkliche Backlinks entwerten lassen. Hier gelangen Sie zum Tool: https://www.google.com/webmasters/tools/disavow-links-main

URLs an den Google-Index senden:
Haben Sie eine neue Seite angelegt oder eine bestehende verändert, können Sie bei der Google Search Console, eine Indexierung dieser Seiten beantragen.

Suchanfragen:

Ähnlich wie bei Google Analytics können Sie sich mithilfe der Google Search Console einen Überblick über einzelne Seiten verschaffen. Unter welchen Suchanfragen kamen die User auf die Website, wie viele Klicks gab es, welche Keywords gaben die User ein. Um alle wichtigen Werte zu erhalten, können Sie Bericht ganz einfach als Excel-Datei exportieren.

Was kostet die Google Search Console?

Das Google Tool ist gratis. Auch für große Unternehmen oder Agenturen fallen für die Nutzung der Search Console keine Kosten an.

Tool #5: Google Analytics

Google Analytics ist ein von Google bereitgestelltes Analyse- und SEO-Tool. Mithilfe der Statistiken können Sie die Website-Performance und das Userverhalten analysieren.

Anhand dieser Daten können Sie Schritte setzen, um Ihre Web-Performance zu verbessern und den Inhalt auf Ihrer Website entsprechend optimieren.

Google Analytics ist somit ein Muss für jeden Online Marketer.

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Quelle: https://analytics.google.com/analytics/web/?authuser=1#/p281992999/reports/intelligenthome?params=_u..nav%3Dmaui&collectionId=life-cycle (Screenshot 07.11.22)

Was kann Google Analytics?

Kennzahlen messen

Mit Google Analytics können Sie verschiedene Kennzahlen ermitteln und auswerten. Wie viele User haben Ihre Website besucht? Wie kamen die Website auf Ihre Website? Wie viele User haben eine bestimmte Aktion (z.B.: Produktkauf, Klick auf die E-Mail-Adresse, Absenden des Kontaktformulars etc.) durchgeführt.

Diese Kennzahlen lassen sich sowohl für den organischen Traffic als auch für bezahlte Google Ads-Kampagnen untersuchen.

Was kostet Google Analytics?

Das Google Tool ist wie die Google Search Console gratis. Für sehr große Unternehmen gibt es das Tool Google Analytics 360 Premium. Das ist kostenpflichtig. Aber für kleine, mittlere und auch für die meisten großen Unternehmen reicht die Gratis-Version von Google Analytics.

YOAST ergänzt Ihre SEO Tools

Das Yoast Seo Plugin gibt es für mehrere Systeme (https://yoast.com/yoast-seo-platforms/)

Das Plugin hilft Ihnen dabei, Inhalte Ihrer Website SEO-konform zu gestalten und anzupassen.

Mithilfe eines Ampelsystems macht Sie das Plugin auf Fehler aufmerksam und gibt Ihnen Verbesserungsvorschläge. Zum Beispiel: Wurde das Haupt-Keyword ausreichend verwendet, kommt das Haupt Keyword im ersten Absatz vor, wurde eine Meta-Description festgelegt etc.

 

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Viele wichtige Funktionen, wie das explizite Ansteuern von Seitentitel und Metadescriptions, eine oberflächliche Inhaltsoptimierung, bestimmte Schema.org-Auszeichnungen und das Hinterlegen eines Focus-Keywords sind in der kostenfreien Version von Yoast enthalten.

Sie können aber auch die Premium Version um 69 Euro im Jahr wählen. Die kostenpflichtige Version hilft Ihnen dabei, interne Verlinkungen zu optimieren, Texte auf mehrere Keywords zu optimieren und vieles mehr.

Wie finde ich das passende SEO Tool?

Welches SEO Tool Sie verwenden sollten, hängt stark von den Voraussetzungen Ihrer Webseite sowie Ihren Bedürfnissen ab.

Nicht alle Webseiten haben die gleichen Ansprüche und das gleiche Optimierungspotenzial. Deshalb haben SEO-Tools unterschiedliche Schwerpunkte.

Die großen Tools haben jedoch fast alle einen ähnlichen Leistungsumfang. Somit bleiben die Ergebnisse der Daten und die Schlüsse, die Sie aus Ihnen ziehen können, gleich. Im Laienbereich raten wir Ihnen deshalb vom Einsatz vieler unterschiedlicher SEO Werkzeuge ab.

Ansonsten haben Sie letzten Endes hohe Ausgaben für die verschiedenen Lizenzen und bekommen keine neuen Ergebnisse.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich auf ein – maximal zwei – kostenpflichtige SEO-Tools zu beschränken. Welche das sind, entscheiden Sie, indem Sie sich die Funktionsumfänge ansehen. Danach können Sie beurteilen, welche Tools sich für Sie eignen.

Die gratis Tools wie Google Analytics, die Google Search Console und das Basis Paket von Screaming Frog sollten Sie aber jedenfalls nutzen, wenn Sie das notwendige Knowhow für die Interpretation der Daten besitzen.

Bereits mit diesen SEO Werkzeugen können Sie die Website Perfomance verbessern.

FAQ: Kann ich meine Seite mit diesen Tools SEO-technisch so stark machen, wie eine Agentur?

Ja, das ist möglich. Der Einsatz von SEO Tools ist nicht nur den Profis vorbehalten. Auch Laien oder SEO-Anfänger können das ein oder andere Werkzeug nutzen, um Webseiten zu analysieren und Daten zu erheben.

Um Ihre Seite ebenfalls so gut wie eine professionelle Agentur zu optimieren, benötigen Sie zusätzlich zu den notwendigen Tools:

  • das gleiche Knowhow.
  • die notwendige Ausbildung.
  • jahrzehntelange Erfahrung.
  • die Bereitschaft, zig-Tausenden Stunden Gefühlsachterbahn zu fahren – von Frust über Ärger bis hin zu schierer Freude, weil es endlich klappt.

Wenn Sie diesen Beitrag bis hierhin gelesen haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass all diese Punkte zutreffen, ehrlicherweise sehr gering.

Spezifische Zusammenhänge der Daten zu erkennen und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen zu ziehen, ist etwas, das oft fachmännische Unterstützung braucht.

Verstehen Sie uns bitte nicht falsch: Wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen, die Daten korrekt zu lesen, dann machen Sie das. Seien Sie sich aber dem Risiko des Sichtbarkeitsverlust bewusst, dass dadurch entstehen kann.

Im schlimmsten Fall torpedieren Sie Ihre eigene Seite und machen sich Ihre Rankings durch vermeintliche Verbesserungen kaputt…

Bei Webagentur sorgen erfahrene Profis mit den besten SEO Tools für Ihren Erfolg

Sie haben sich den Artikel durchgelesen und bemerkt, dass Ihnen die Zeit und das Knowhow fehlen, die genannten SEO Tools effektiv einzusetzen? Sie möchten „Verschlimmbesserungen“ vermeiden, aber die Performance Ihrer Webseite durch SEO optimieren?

In unserer Webagentur klickbeben beschäftigen wir einschlägig ausgebildete Fachkräfte, die spezialisiert sind auf die Optimierung von Websites und Webshops.

Mit unseren SEO-Audits konnten Kunden helfen, Fehler auf Ihrer Website zu entdecken und so noch mehr Sichtbarkeit in top Positionen bei den Google Suchergebnissen zu erreichen. (Wenn Sie wissen möchten, wann ein SEO Audit Sinn macht und wie Sie es selbst machen können, haben wir einen eigenen Beitrag für Sie erstellt: SEO Audit: Die Abhilfe bei schlechten Google Rankings)

Gerne zeigen wir Ihnen bei einem unverbindlichen Erstgespräch anonymisierte Referenzprojekte, in denen Sie die Umsatz- und Sichtbarkeitsentwicklung unserer Kunden sehen. So können Sie sich von uns und unseren Fähigkeiten als SEO Profis überzeugen.

Für Fragen oder einen Termin zum Erstgespräch stehen wir Ihnen jederzeit telefonisch (0512 327 880), per E-Mail (hallo@klickbeben.com) oder über unser Kontaktformular (hier klicken) zur Verfügung.

Herzlichst,

Laura Barbist & Sophie Petershofer

Content Marketing bei klickbeben

 

Foto: NicoELNino – stock.adobe.com

 

Zu Lauras Aufgabenbereich als Junior Content Marketing Managerin gehören u.a. das Verfassen von Blogbeiträgen, Werbeschaltungen auf Google, Webseiten-Optimierungen, etc.
Mit ihrem Knowhow unterstützt die 26-jährige Tirolerin Kunden aus unterschiedlichen Branchen dabei, profitables Marketing zu betreiben.