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Zielgruppe „Best Ager“: So fangen Sie die „Generation 50plus“

Sie sind zusammen in Österreich und Deutschland 35,2 Millionen und haben jede Menge Geld. Die Marktforschung weiß: Die Zielgruppe der „Best Ager“ – also „Personen im besten Alter“ – ist die mächtigste Käuferschicht der Gegenwart und Zukunft. Das gilt auch für den Handel im Internet!

Aber „Best Ager“ sind kritisch und misstrauisch.

Trotzdem können Sie sich auf hohe Gewinne und treue Kunden freuen, wenn Sie Ihren Online-Shop an diese Zielgruppe anpassen.

In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, wie Sie diese Zielgruppe mit spezifischem Best Ager Marketing als Kunden gewinnen können.

Zuvor ist jedoch eine kurze Begriffsbestimmung notwendig.

Wer zählt zur Zielgruppe der Best Ager?

Eine einheitliche Zielgruppen-Definition der Best Ager gibt es nicht. Worüber Einigkeit herrscht: Die „besten Jahre“ beziehen sich beim Begriff „Best Ager“ vor allem auf die finanzielle Situation. Studien belegen: „Best Ager“ sind die bestsituierte und wachstumsstärkste Zielgruppe im deutschen Sprachraum (Quelle: finanzen.net).

In Deutschland bezeichnet die Marktforschung Personen ab dem 50. Lebensjahr bereits als Best Ager.

In Artikeln zur Zielgruppe werden gelegentlich Höchstaltersgrenzen gesetzt. So beschränken einige Magazine das Alter der „Silver Surfer“ auf 50 bis 70.

In Österreich folgen viele Menschen der deutschen Definition der Best Ager – so auch die Wirtschaftskammer Österreich. Aber es gibt auch andere Quellen, die Personen ab 55 oder sogar erst 60 Jahren den „Best Agern“ zuordnen – etwa Statista.com.

In diesem Artikel bezeichnen wir mit dem Begriff „Best Ager“ Personen im Alter von 50-80 Jahren. Das sind in Deutschland zufolge des Statistischen Bundesamts rund 32 Millionen Personen und in Österreich laut Statistik der WKO etwa 3,2 Millionen Menschen.

Best Ager kaufen über das Internet – mit Vorsicht!

Eines gleich vorweg: Das Vorurteil, ältere Mitbürger würden das Internet nicht nutzen, ist überholt. 9 von 10 der 55- bis 64-Jährigen verwenden fast täglich das Internet. Auch bei den 65- bis 74-jährigen sind es noch 7 von 10 Personen. (Quelle: Statistik.at).

Die Angst vor dem Onlineshopping ist ebenfalls ein Mythos, der sich durch Statistiken widerlegen lässt. In Deutschland bestellten im Jahr 2021 rund 85 Prozent der Befragten über 65 einmal pro Monat im Internet (Quelle: „Nets E-Com Report 2021“). Übrigens: Im Neudeutschen hat sich für diese Internetuser der Name „Silversurfer“ eingebürgert.

Was Sie jedoch bedenken sollten: „Silversurfer“ kaufen vorsichtig im Internet ein.

Diese Zielgruppe stellt hohe Ansprüche an Design und Benutzerfreundlichkeit eines Online-Shops, ist kritisch gegenüber Werbung und Text und hegt gesundes Misstrauen in Bezug auf Zahlsysteme bei zweifelhaften Shopbetreibern.

Entspricht der Shop nicht ihren Vorstellungen, sind Silversurfer kompromisslos. Dann fahren sie den Rechner herunter und gehen ins nächste Fachgeschäft. Auch wenn sie dort mehr bezahlen.

„Best Ager“ überzeugen: 3 Tipps für Ihre Website

Um die Zielgruppe der „Best Ager“ zu fangen, müssen Sie Ihren Webshop an deren Wünsche und Bedürfnisse anpassen.

Achten Sie dabei auf folgende 3 Aspekte:

Tipp #1: Design und Benutzerfreundlichkeit: Halten Sie es einfach.

„Best Ager“ schätzen einfaches Design und übersichtliche Strukturen. Vermeiden Sie überladene Websites voller Angebote oder mit vielen animierten Elementen.

Liefern Sie auf Ihrer Seite alle essenziellen Kaufinformationen übersichtlich auf einen Blick. So verhindern Sie, dass Ihre potenziellen Kunden lange nach Preisen oder Information suchen müssen.

Gestalten Sie auch den Bestellvorgang so einfach wie möglich. Ist dieser zu kompliziert oder aufwändig, werden die „Silversurfer“ lieber in ein Geschäft fahren oder bei einem anderen Anbieter kaufen.

Zudem ist es wichtig, die richtige Schriftgröße für Texte zu wählen. Was für 35jährige noch leicht zu lesen ist, kann für 60jährige zum Stolperstein werden. Bauen Sie bestenfalls die Möglichkeit ein, die Schriftgröße der Texte zu verändern.

Tipp #2: Texte und Bilder – Sprechen Sie die Zielgruppe richtig an!

Natürlich ist dieser Punkt im Marketing allgemein gültig. Was wir hier jedoch noch einmal ganz bewusst aufgreifen möchten, ist die Benennung Ihrer Produkte sowie die tatsächliche Ansprache Ihrer Interessenten.

Denn: Wenn Sie über die Zielgruppe sprechen, gelten andere Regeln als bei der direkten Ansprache der Zielgruppe. Sie können diese Personen in Ihrem Marketing-Konzept oder Firmen intern nennen, wie Sie möchten.

Für die Kommunikation nach außen sollten Sie sich jedoch bewusst machen: „Best Ager“ fühlen sich mit bestimmten Bezeichnungen nicht angesprochen oder fassen diese sogar als Beleidigung auf.

Zum Beispiel sind Begriffe wie „Senioren“ oder „50plus“ negativ belastet. Diese Bezeichnungen werden von „Best Agern“ als Abwertung der eigenen Persönlichkeit empfunden. Vermeiden Sie daher Produktnamen wie „Senioren-Handy“ und vergeben Sie keinen „Senioren-Rabatt“.

Lassen Sie uns das am Beispiel der Landingpage für Handytarife von O2 zeigen:

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Quelle: https://www.o2online.de/tarife/60-plus/ (Screenshot vom 17.02.2023)

Diese Landing Page vermittelt dem Interessenten relativ eindeutig „Du bist alt“. Dabei fühlen sich „Best Ager“ im Schnitt sogar 10 Jahre jünger, als sie tatsächlich sind. Das ergab zumindest eine Untersuchung von marktforschung.de, bei der Online-Interviews mit 1.525 Österreichern im Alter von 50 bis 79 Jahren geführt wurden.

Bedeutet: Mit einer Wortwahl wie O2 sie hat, verschrecken Sie Ihre potenziellen Kunden unter Umständen.

Das heißt für Ihre Texte: Sprechen Sie „Best Ager“ respektvoll an, nicht nur als definierte Zielgruppe.

In den Beschreibungen und Texten verwenden Sie lieber konkrete Altersangaben oder Überbegriffe, die zu den Anwendern Ihrer Produkte bzw. den Dienstleistungsnehmern passen.

Angepasst an das O2 Beispiel können Sie etwa sagen: „Handytarife für alle ab Jahrgang 1963“, „Ihr Altersvorteil bei O2: 10 Prozent Rabatt für alle ab Jahrgang 1963“.

Das Gleiche gilt auch bei den Bildern: Setzen Sie ebenfalls auf die richtige Bildsprache. „Best Ager“ schätzen authentische Darstellungen und sind qualitätsbezogen.

Glauben Sie, dass Sie mit dem folgenden Bild die richtige Zielgruppe für „Seniorentarife“ erreichen?

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Quelle: DeutschlandSIM (Screenshot vom 17.02.2023)

Ihre Models sollten der Zielgruppe entsprechen. „Best Ager“ wollen sich – wie jeder andere potenzielle Kunde – mit den Models identifizieren können. Setzen Sie daher auf die richtige Bildsprache, wie das bei A1 der Fall ist.

Bitte ignorieren Sie die Ansprache „Seniorenhandy“ und „Seniorentarife“. Denn obwohl A1 die Bildsprache sehr gut macht, ist die Aussage der Überschrift wiederum nicht optimal.

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Quelle: A1 (Screenshot vom 17.02.2023)

Tipp #3: Sicherheit und Vertrauen sind essenziell für Ihren Erfolg

„Best Ager“ sind es gewohnt Ware gegen Geld sofort zu erhalten.

Shopbetreiber bevorzugen aus Angst vor Zahlungsausfällen jedoch Bezahlungen im Voraus – sei es nun via Kreditkarte, PayPal, Vorauskasse, etc.

Das schreckt über 50jährige allerdings ab. Wenn Sie Bezahlung auf Rechnung oder in Raten akzeptieren, schafft das Vertrauen.

Ein anderer Weg, das Misstrauen abzubauen, sind bekannte Prüfsymbole wie jene von Trusted Shops*, Euro Label oder vergleichbaren Anbietern.

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Quelle: Bipa.at (Screenshot vom 28.02.2023)

Auf dieser Webseite wird zusätzlich zu dem Trusted Shops Prüfzeichen auf die Möglichkeit der Zahlung auf Rechnung verwiesen. Dadurch kann die Zielgruppe der Best Ager noch mehr Vertrauen fassen.

Sie wollen mehr über Best Ager Marketing erfahren?

“Best Ager” Marketing ist für jedes Unternehmen relevant, das die Aufmerksamkeit des Marktes der 50plus Generation gewinnen möchte.

Durch eine zielgruppenorientierte Ansprache, das passende Design, ansprechende Inhalte und einen zielgruppengerechten Website-Aufbau können Sie mit Best Agern Ihren Umsatz steigern.

Unter Umständen ist es schwierig, den besten Ansatz für Ihr Unternehmen zu finden. Hier kann eine spezialisierte Webagentur Sie unterstützen.

Die Fachkräfte wissen, wie Sie Ihre Website auf Ihr spezielles Publikum ausrichten können. Das verbessern Ihre Erfolgschancen.

Wir von der Webagentur klickbeben sind darauf spezialisiert, Ihre Zielgruppe zu bestimmen und dadurch Ihre Marketingziele zu erreichen. Wir optimieren Ihre Website und entwickeln eine maßgeschneiderte Marketingstrategie, die auch den Markt der “Best Ager” anspricht.

Wie wir Ihre Zielgruppe bestimmen und welche erfolgreichen Marketingmaßnahmen wir für andere Kunden bereits umsetzen konnten, besprechen wir gerne in einem kostenlosen Erstgespräch. Vereinbaren Sie einen Termin via E-Mail (hallo@klickbeben.com), Telefon (+43 512 327 880) oder über das Kontaktformular (hier klicken).

Herzlichst,

Ihre klickbeben Redaktion

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Ines Diwosch ist Grafik-Designerin und Content Marketing Managerin mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Für unsere Kunden designt sie Webseiten, konzipiert und setzt Reports und verfasst Blogartikel. Ihre Werke bringen Klicks und bringen Kunden!

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Diese Strategie funktioniert. Seit ich auf überzeugende Inhalte, SEO und SEA setze, bekomme ich auch Kundenanfragen über die Website. Klasse und vielen Dank!

Richard Schranz, Geschäftsführer, RysIT Consulting GmbH

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Ich habe mit meinem Unternehmen schon sehr viel Geld für Marketing ausgegeben, doch erst seit dem wir die klickbeben Agentur beauftragt haben, zahlt es sich endlich richtig aus. Wir erhalten gezielte Anfragen über das Internet und können regelmäßig abschließen. Vielen Dank!

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Ich arbeite im B2B-Marketing mit Manuel Diwosch und klickbeben seit 2018 zusammen. Die Strategien bringen nachweislich regelmäßig Anfragen, die immer wieder zu guten Kundenbeziehungen mit großen Projekten führen.

Thomas Breit, Geschäftsführer & Inhaber, Thomas Breit Steuerberatung

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Geschäftsführer und Gründer Manuel Diwosch verfügt über 15 Jahre Expertise im digitalen Marketing. Er ist Amazon-Bestseller-Autor, dozierte bereits an Masterstudiengängen zweier Fachhochschulen für Marketing und ist gefragter Redner in Österreich und Deutschland.

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