Sie betreiben einen Webshop, der nicht die Gewinne erzielt, die Sie sich erhofft haben? Sie sind der Meinung alles richtig gemacht zu haben, jedoch lässt Ihre Platzierung in den Suchergebnissen zu wünschen übrig? Auf Seite 2 oder 3… Gleichzusetzen mit dem Friedhof von Google.

Eines ist Ihnen bewusst: Sie müssen mit Ihrem Shop auf Seite 1 ranken. Nur so können Sie sicherstellen, dass Kunden Sie finden und bei Ihnen kaufen. Aber wie stellen Sie das an?

Suchmaschinenoptimierung ist hier das richtige Stichwort. Webshop-SEO hilft, Ihren Shop sichtbarer und bekannter zu machen.

In unserem Leitfaden für Shop-Betreiber erklären wir Ihnen, wie Sie es schaffen, mit Webshop-SEO Platz-1-Rankings bei Google zu bekommen.

Die wichtigsten Begriffe rund um Webshop-SEO

Bevor wir uns die Techniken des Webshop-SEOs genauer ansehen, möchten wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Begriffe verschaffen:

SEO

SEO ist die Abkürzung des englischen Wortes “Search Engine Optimization” (deutsch: Suchmaschinenoptimierung). Ziel dieser Online Marketing Maßnahme ist die Verbesserung der Sichtbarkeit von Websites/Webshops in den organischen Suchergebnissen einer Suchmaschine. Sprechen Online Marketer von SEO, meinen sie in 99% der Fälle die bessere Auffindbarkeit bei der meistgenutzten Suchmaschine Google.

Bei SEO müssen Sie 2 Teildisziplinen unterscheiden: Onsite SEO und Offsite SEO.

Onsite-SEO (oder On-Page-SEO)

Das Onsite-SEO bezeichnet alle Maßnahmen, die direkt am Webshop gesetzt werden können. Ihr Vorteil beim Onsite-SEO: Sie haben 100 % Kontrolle. Als Shop-Betreiber sind Sie von niemandem abhängig. Sie müssen die entsprechenden SEO-Maßnahmen nur korrekt umsetzen.

Beim Onsite-SEO geht es primär um die Verbesserung des Inhalts, der Technik und der Struktur des Webshops:

  • Ladezeiten-Optimierung
  • Optimierung der Meta Daten
  • Saubere Struktur und Code
  • Wichtige Parameter (Title, Headers, URL etc.)
  • Optimierung des Contents
  • uvm.

Offsite-SEO (oder Offpage-Page-SEO)

Offsite-SEO ist das Gegenstück zum Onsite-SEO. Es beinhaltet alle Maßnahmen, die außerhalb des eigenen Webshops unternommen werden. Beim Offsite-SEO geht es primär um den Linkaufbau (auch als Linkbuilding) bezeichnet.

Es geht um den Aufbau von hochwertigen Backlinks. Einfacher gesagt: Das Ziel des Linkbuildings besteht darin, dass Ihr Webshop möglichst viele Links von vertrauenswürdigen Webseiten erhält.

Warum Linkbuilding für Suchmaschinen wie Google von Bedeutung ist? Google bewertet die Relevanz und Qualität eines Webshops unter anderem daran, wie gut er mit anderen Seiten vernetzt ist.

Google selbst gibt an, dass das Vorhandensein von hochwertiger Backlinks zu den 3 wichtigsten Rankingfaktoren zählt. Laut einer Studie des SEO-Tool-Anbieters ahrefs nützen die wenigsten Shop-Betreiber diesen Rankingfaktor. 66,31% aller Seiten haben gar keine Backlinks. (Quelle: https://ahrefs.com/blog/search-traffic-study/)

Organische Suchergebnisse:

Organische Suchergebnisse sind jene Suchergebnisse auf Google, die nicht bezahlt sind. Auf jeder Google-Seite gibt es 10 Treffer (sog. organische Treffer). Bezahlte Werbung, wie z. B. Google Ads-Anzeigen, finden Sie über und unter den organischen Treffern. Diese sind mit dem Wort “Anzeige” gekennzeichnet.

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Screenshot der Google Suche nach “wohnung kaufen innsbruck” (18.08.22)

Customer Journey

Die Customer Journey beschreibt den Zyklus, den der User durchläuft, bevor er sich für den Produktkauf entscheidet. Einfacher gesagt und auf SEO fokussiert: Der Weg von der Google-Suche bis zum Produktkauf.

Die Customer Journey ist in 5 Phasen aufgeteilt:

Phase 1: Awareness – Das Bewusstsein für das Produkt wird geweckt
Phase 2: Favoribility – Das Interesse für das Produkt wird verstärkt
Phase 3: Consideration – Der Kunde überlegt das Produkt zu kaufen
Phase 4: Intent to Purchase – Die Kaufabsicht wird konkret
Phase 5: Conversion – Der Kunde kauft das Produkt

Eine professionelle SEO Strategie bezieht alle Phasen der Customer Journey mit ein. Viele Shop-Betreiber begehen den Fehler, ihr SEO ausschließlich auf Kunden zu richten, die bereits eine konkrete Kaufabsicht haben.

Eine ausgefeilte SEO Strategie holt auch Kunden ab, die erst am Beginn der Customer Journey stehen. Mit verschiedenen Medien (z.B.: mit einem SEO-optimierten Blog) lassen sich Suchende bereits in jenen Phasen bespielen, wo erst ein Bedürfnis nach Information besteht.

Search Intent

Im Online-Marketing wird die Absicht eines Users einen Begriff in Google einzugeben als Suchintention (oder Search Intent) bezeichnet.

Treffen die Inhalte Ihres Webshop nicht auf die Suchintention des Users, wird Ihr Shop keine Seite-1-Rankings erzielen. Denn Google hat sich ein Ziel gesetzt: Den Nutzern in jeder Situation das beste Suchergebnis zu liefern. Damit sind automatisch alle Seiten aus dem Rennen, die die Suchintention nicht erfüllen.

Es lassen sich 3 Suchintentionen auf dem Desktop und 5 Suchintentionen auf dem Mobiltelefon unterscheiden:

Die 3 Suchintentionen auf dem Desktop:

1. Navigationale Suchintention
Als User möchten Sie eine ganz bestimmte Website ausgespielt bekommen. Wenn Sie zum Beispiel “Zalando Gummistiefel” in die Suchleiste eingeben, dann möchten Sie jene Seite von Zalando angezeigt bekommen, die Gummistiefel anbietet. Würde Google Ihnen die Humanic-Seite ausspielen, wäre Ihre Suchintention verfehlt.

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Screenshot der Google Suche nach “zalando gummistiefel” (18.08.22)

2. Informelle Suchintention:
Als User möchten Sie eine bestimmte Information. Geben Sie “Gummistiefel englisch” ein, dann möchten Sie keine Gummistiefel kaufen, sondern Sie möchten die englische Übersetzung des Wortes erfahren.


Screenshot der Google Suche nach “gummistiefel englisch” (18.08.22)

3. Transactionale Suchintention: 

Als User möchten Sie mit Ihrer Eingabe eine Möglichkeit bekommen, eine spezielle Handlung im Internet durchzuführen. Sie suchen zum Beispiel: “Größentabelle Kinderschuhe downloaden”. Ihre Suchintention ist es, eine Tabelle herunterzuladen, die Ihnen hilft, die richtige Größe für Kinderschuhe zu finden.

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Screenshot der Google Suche nach ‘größentabelle kinderschuhe downloaden” (18.08.22)

Die 5 Suchintentionen auf dem Mobiltelefon:

1. Know query:

Sie entspricht der informellen Suchintention am Desktop (z.B.: wie hoch ist der Mount Everest)

2. Do query:

Sie entspricht der transaktionalen Suchintention am Desktop (z.B.: rote Schuhe kaufen).

3. Website query:

Sie entspricht der navigationalen Suchintention am Desktop (z.B.: Speisekarte Vapiano downloaden)

4. Visit-in-person query:

Hier handelt es sich um eine standortbezogene Suche. Als User suchen Sie nach einem Unternehmen und möchten die Adresse, Öffnungszeiten etc. herauszufinden. (Z.B.: Tankstelle in Linz)

5. Device Action Queries

Hier soll Ihr Mobiltelefon eine gewisse Aktion durchführen. Durch Anweisungen über die Spracheingabe wird eine gewisse Aktion ausgelöst (z.B.: „Siri, welcher Tag ist heute“ oder „Ok Google, wie wird das Wetter heute in Innsbruck)

Keywords:

Elementarer Dreh- & Angelpunkt einer SEO Strategie sind die Keywords. Ein Keyword ist der Suchbegriff, den der Nutzer bei Google eingibt, um eine bestimmte Information/Leistung/Produkt zu erhalten. Erfolgreiches Online Shop SEO kann nur betrieben werden, wenn die Shop-Betreiber auch wirklich wissen, wie potenzielle Kunden nach Ihren Produkten und Dienstleistungen suchen.

Es kann durchaus sein, dass mehrere Keywords eine Suchintention des Users abdecken.

Als Beispiel: Ein Mann sucht nach „blaue Jeans kaufen“. Sein Freund googlet „blue Jeans kaufen“. Auch wenn beide andere Begriffe benützen, haben beide die gleiche Suchintention: Sie möchten eine bestimmte Art von Hose (Jeans) in einer bestimmten Farbe (blau) kaufen.

Betreiben Sie einen Onlineshop für Männermode können Sie die jeweilige Seite so optimieren, dass eine Unterseite für die gesamte Suchintention (also beide Keywords) rankt.

3 Gründe für Webshop-SEO

Grund #1: Kundengewinnung

Um mit Ihrem Online-Shop Neukunden zu gewinnen, werden Sie kaum an SEO vorbeikommen. Mit einem Marktanteil von 95% beantwortet Google jährlich weltweit über 2 Billionen Suchanfragen.

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https://de.statista.com/statistik/daten/studie/431607/umfrage/marktanteile-der-meistgenutzten-suchmaschinen-in-oesterreich/#professional (17.08.22)

99 % aller Internetnutzer finden auf der ersten Ergebnisseite die Information oder das Produkt, wonach sie suchen. Mit diesen Zahlen vor Augen wird ersichtlich, dass Ihr Online Shop auf den folgenden Google-Seiten kaum von potenziellen Käufern gefunden werden wird. Durch effektive SEO-Maßnahmen können Shop-Betreiber sicherstellen, dass sie bei Google auf Seite 1 ranken und durch die bessere Sichtbarkeit mehr potenzielle Käufer auf Ihren Shop lenken.

Grund #2 Kaufbereite Besucher

Nehmen wir einmal an, sie betreiben einen Onlineshop für Tiernahrung. Wussten Sie, dass „Hundefutter online bestellen“ alleine in Österreich 590-mal im Monat gegoogelt wird? Diese User sind in der letzten Phase der Customer Journey. Sie möchten keine Vergleiche oder Informationen mehr einholen, sondern Sie möchten eine Bestellung aufgeben.

Hier gilt: Je besser Ihre Kategorie- und Produktseiten hinsichtlich des Keywords “Hundefutter online bestellen” optimiert sind, desto besser ist Ihre Google Platzierung. Je besser Ihre Platzierung, desto höher ist die Chance, dass die kaufbereiten User auf Ihr Angebot klicken und bei Ihnen kaufen.

Auch Studien belegen diese Aussage: Mehr als 1/4 (28,5%) aller User klicken bei ihrer Suche auf den ersten organischen Treffer. (Quelle: sistrix.de)

Grund #3 Markenbekanntheit stärken

Seite-1-Rankings stärken den Bekanntheitsgrad und das Vertrauen in Ihre Marke.

Je stärker Ihre Marke ist, desto mehr User werden auf Ihren Shop gelangen. Eine starke, bekannte Marke wird nämlich von Usern bei Google eher angeklickt als unbekannte Webshops.

Spezielle Webshop-SEO-Techniken:

Technik #1: Kategorie-Seite im SEO-Mittelpunkt

In Ihrem Webshop sollten Sie das Hauptaugenmerk beim SEO auf die Kategorie-Seiten legen. Es handelt sich hierbei um Überblicksseiten. Sie sollen Usern einen Vergleich von Produkten geben und ihnen helfen eine Auswahl zu treffen.

Sie können sich eine Kategorie-Seite wie ein Regal in einem Supermarkt vorstellen. Wenn Sie in einen Supermarkt gehen, um Nudeln zu kaufen, erwarten Sie beim entsprechenden Regal auch eine Auswahl mehrerer verschiedener Nudelsorten. Eine einzige Nudelsorte einer gewissen Marke würde Sie als Käufer vermutlich enttäuschen.

Gleich verhält es sich mit Kategorie-Seiten in Online-Shops. Daher ist es wichtig, dass Ihre Kategorie-Seiten bei Google auf Seite 1 möglichst weit oben ranken. Natürlich sind auch einzelne gut rankende Produktseiten von Vorteil. Nur wird es mehr potenzielle Käufer geben, die sich vorab einen Überblick über die Produktauswahl verschaffen möchten, als jene die bereits bei der Suche ein ganz spezifisches Produkt im Kopf haben.

Shop-Riesen wie Amazon kennen die Affinität von Usern, Produkte verschiedener Hersteller vorab zu vergleichen und bauen ihre Kategorie-Seiten dementsprechend auf. Jeder Shop-Betreiber kann sich Amazon zum Vorbild nehmen.

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Screenshot https://www.amazon.de/Rasierer-Kaufen/s?k=Rasierer+Kaufen (17.08.22)

Technik #2 Schlichte, kurze und aussagekräftige URLs mit Bindestrich

Die URL ist eine Adresse, die eine Datei auf einem Server angibt. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind Ihnen vielleicht die Begriffe “Internet-” oder “Webadresse” geläufiger.

Viele Shop-Betreiber haben bei der Internetadresse dasselbe Problem: Zu lange und komplizierte URLs.

An einem Beispiel erklärt: Sie suchen bei Google nach roten Pumps. Ihnen werden 2 Webshops ausgespielt mit unterschiedlichen URLs:

Shop 1: schuhparadies.com/schuhe_fuer_damen/schuhe_fuer_damen_rote_pumps

Shop 2: schuhhimmel.com/damenschuhe/rote-pumps

Die erste URL ist sehr lang und hat eine komplizierte hierarchische Struktur. Zudem wird sie auf den Google Suchergebnisseiten vermutlich abgeschnitten und der User erkennt vielleicht nicht an der URL, worum es auf der Seite geht. Die zweite URL wird vermutlich sauber dargestellt.

Auch sind bei einer URL Bindestriche geeigneter als Unterstriche. Laut einem Mitarbeiter von Google, Gary llyes, würden Bindestriche es den Maschinen einfacher machen, den Inhalt zu verstehen.

Besser gewählt ist daher die URL des zweiten Webshops. Sie ist schlichter, klarer aufgebaut und verwendet Bindestriche als Trennung.

Durch das Entfernen von überflüssigen Wörtern und Zeichen erhalten Sie eine SEO-freundliche URL, die dem User die Navigation erleichtert und von Google besser verstanden wird.

Achten Sie bei der URL auch darauf, dass das Haupt-Keyword Ihrer Ziel-Suchintention in der URL eingebettet ist. Keywords in der URL zeigen Google und anderen Suchmaschinen, dass die Zielseite von Bedeutung ist.

Technik #3: Klare Überschriftenstruktur

Die <H1> Überschrift ist die wichtigste Überschrift. Sowohl für den Leser als auch für Google. Der <H1> folgen hierarchisch geordnet <H2> bis <H6>.

Die <H1> sollte auf jeder Seite nur einmal vorkommen und die erste Überschrift sein. Zusätzlich sollte in ihr das Haupt-Keyword eingebettet sein. Die anderen Überschriften (<H2> bis <H6>) sind Zwischenüberschriften.

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www.igneous.at/diamanten-kaufen (17.08.22)

Zwischenüberschriften sollen dem User helfen, den Inhalt besser und schneller zu erfassen. Ein Großteil der User durchleuchtet eine Seite nach Überschriften, um herauszufinden, ob sie die benötigte Information auf der Seite finden. Durch das Setzen von Zwischenüberschriften werden insbesondere lange Texte besser gegliedert und für den User besser lesbar. Suchmaschinen nehmen solche Seiten positiv wahr und ranken sie dementsprechend höher.

Technik #4 Qualitativ hochwertige Produktbeschreibungen

Professionelle Produktbeschreibungen sind eine wichtige Basis für das Online-Shop SEO. Übernehmen Sie auf keinen Fall die Produktbeschreibung des Herstellers. Aus zweierlei Gründen:

  • Schlechte Übersetzungen: Inbesondere bei internationalen Produkten sind die Übersetzungen ins Deutsche sehr schlecht.
  • Gefahr des Duplicate Contents: Übernehmen Sie 1:1 den Text des Herstellers, ist es sehr wahrscheinlich das derselbe Text auf der Seite des Herstellers oder anderer Verkäufer verwendet wird. Für Google sind diese “doppelten Inhalte” ein Grund für schlechtere Rankings.

Es empfiehlt sich daher die Ressourcen in die Hand zu nehmen und auf die Erstellung von qualitativ hochwertigen Produkttexten zu setzen. Informative Texte bieten Shop-Besuchern einen Mehrwert. Ihre Verkaufschancen steigen und damit auch Ihre Wertung bei Google.

Technik #5 Duplicate Content vermeiden

Übersetzt bedeutet Duplicate Content “Doppelter Inhalt”. Gemeint sind damit ähnliche oder gleiche Inhalte auf Seiten von einem oder mehrerer Shops. Vermutet Google ein Vorliegen von Duplicate Content – irrelevant ob absichtlich oder unabsichtlich erstellt- wird der Shop-Betreiber abgestraft. Der Shop wird in den organischen Suchergebnissen schlechter gerankt oder komplett entfernt.

Daher ist es wichtig, dass Sie in Ihrem Shop Duplicate Content vermeiden, indem Sie Ihre Produkt- und Kategorie-Seiten mit unterschiedlichen Inhalten füllen. Shops werden ansonsten immer einen gewissen Prozentsatz an Duplicate Content aufweisen, wenn z.B.: die Produktbeschreibungen der Hersteller 1:1 übernommen wurden

Technik #6 Interne Verlinkungen mit harten Ankertexten

Ankertexte sind die klickbaren Texte in einem Hyperlink in Ihrem Webshop. Diese sind meist farblich und/oder unterstrichen, damit sie aus dem restlichen Text hervorstechen. Wenn Shop-Besucher auf diesen Linktext klicken, gelangen sie auf jene Seite, die im Fließtext verlinkt wurde.

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Screenshot www.igneous.at/schmuck-boutique/ (18.08.22)

Es gibt harte und neutrale Ankertexte:

  • Neutrale Ankertexte sind unter anderem “hier klicken“ oder „mehr dazu“. Im Fließtext Ihrer Produktseite sollten Sie solche Linktexte vermeiden. Sie sind nichtssagend, da weder einem Webshop-Besucher noch Google klar sein kann, wohin sie der Link “hier klicken” führt.
  • Harte Ankertexte verwenden als Linktext das Keyword. Am obigen Beispiel erklärt: Im Fließtext der Boutique-Seite ist das Wort “Ringe” verlinkt. Nach dem Klicken auf diesen Link gelangt der User auf die Unterseite “Edelstein-Ringe”. “Ringe” ist hierbei das Keyword. Durch die Verwendung von harten Ankertexten wissen Shop-Besucher und Google auf den ersten Blick, wohin der Link führt.

Wichtiger SEO-Hinweis: Im Gegensatz zum Offsite-SEO sind beim Onsite-SEO harte Ankertexte erlaubt und können zu keiner Abstrafung führen. Im Gegenteil: Wenn Sie immer den gleichen Ankertext für die gleiche Zielseite verwenden, ist das ein sehr starkes Signal für Google. Dieses Signal bestätigt dann Google, dass es genau um dieses Thema auf der Zielseite geht.

Technik #7 Local SEO nach Bedarf

Local SEO meint die lokale Suchmaschinenoptimierung. Diese spezielle Form der Suchmaschinenoptimierung ist für Sie als Unternehmer interessant, wenn Sie neben Ihrem Online-Shop Ihre Produkte auch an einem physischen Standort verkaufen.

Das Ziel beim Local SEO ist, dass Ihr Unternehmen im sog. Local Snack Pack aufscheint. Dabei handelt es sich um die Treffer auf Seite 1 mit den Google-Maps-Ausschnitten.

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Screenshot Local Snack Pack Google Suchbegriff “Eishockeybedarf Innsbruck”  (16.08.22)

Bei lokalen Suchanfragen (z.B.: Apotheke in Wien, Sportgeschäft in Innsbruck) ist das Potenzial der Neukundengewinnung sehr hoch. Unternehmer, die im Local Snack Pack auftauchen, haben einen Vorteil gegenüber Ihrer Konkurrenz. Der User sieht auf einen Blick:

  • den Standort auf der Karte
  • die Kontaktdaten
  • die Bewertung anderer User
  • die Öffnungszeiten

Erscheinen Sie mit Ihrem Shop nicht im Local Snack Pack, muss der User erst auf Ihre Seite klicken und sich dort die benötigten Informationen suchen. In den meisten Fällen wird er seine Entscheidung anhand des Local Snack Packs treffen, wo er alle nötigen Informationen auf einen Blick vor sich hat.

Technik #8: Vertrauensfördernder Webshop-Blog

Nicht nur optimierte Kategorie-Seiten oder professionelle Produktbestimmungen sind SEO-relevant für Ihren Onlineshop. Ein Blog kann Ihnen auch dabei helfen, die Sichtbarkeit Ihres Shops zu erhöhen. Grundlegend hierfür ist die Verwendung des richtigen Keywords abgestimmt auf die Suchintention.

Als Beispiel: Sie betreiben einen Shop für Katzenfutter. Ein Nutzer sucht “Besser Trocken- oder Nassfutter für Katze kaufen?”. Ein klassisches Beispiel für eine informelle Suchintention.

Der Nutzer ist noch im Rechercheprozess und möchte sich erst einmal nur über bestimmte Themen informieren. Mit informativen Blogbeiträgen können Sie solche User direkt am Beginn ihrer Customer Journey abholen und auf Ihre Seite locken. Die Inhaltsqualität Ihrer Beitrag führt zum Vertrauensaufbau in Ihre Marke und Ihre Produkte. Durch geschickte Verlinkungen auf Ihre Produkt- und Kategorie-Seiten können Sie den User gezielt auf der Customer Journey begleiten und leiten.

Wie können die Inhalte eines Webshop-Blogs aufgebaut sein:

  • Dem Nutzer Anleitungen zur Verfügung stellen:

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Screenshot: https://www.aromapflege.com/natuerliches-duschgel-selber-machen (16.08.22)

  • Artikel, die dem Nutzer Wissen vermitteln

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Screenshot https://www.aromapflege.com/5-haeufigsten-ursachen-fuer-trockene-haut (17.08.22)

Technik #9 Semantische Auszeichnung nicht vergessen

Hier handelt es sich um eine einheitliche Auszeichnung mit der HTML-Elemente eine semantische Bedeutung erhalten. Vereinfacht gesagt: Die semantische Auszeichnung nach schema.org hilft Google die Inhalte Ihres Webshops besser zu verstehen.

Hinterlegen Sie Geldbeträge als Preis, kann es bei Google zu keinen Missverständnissen kommen, dass es sich bei Ihren Zahlen im Shop um willkürliche Zahlen handelt. Google erkennt diese Auszeichnungen und weiß, was das Element bedeutet. So kann Google dem Suchenden relevante Treffer zu einer Suchanfrage liefern.

Die größten Suchmaschinen der Welt haben sich vor rund 10 Jahren bereits auf den Standard der semantischen Auszeichnung nach Schema.org geeinigt. Wer dies verabsäumt, dessen Webshop hinkt seo-technisch rund 1 Dekade hinterher.

Professionelles Webshop-SEO: SEO-Agentur spart Zeit und Nerven

Wer sich näher mit dem Thema Online-Shop-SEO auseinandersetzt, wird bemerken, dass es an sich keine große Hexerei ist. Nichtsdestotrotz benötigt eine gute und vor allem funktionierende Online-Shop-Strategie Zeit und Know How. Zeit, die viele Shop-Betreiber nicht haben. Mit Bestellungen, Kundenakquise und Vertrieb sind die meisten schon ausgelastet genug. Woher noch die Zeit nehmen, sich um die Optimierung ihrer Shops zu kümmern?

Hier kommen spezielle SEO-Agenturen ins Spiel. “Mehr Sichtbarkeit im Netz”. So lautet das Versprechen vieler. Aber wem können Sie Glauben schenken?

2 Punkte, die eine gute SEO-Agentur auszeichnen:

Punkt #1: Umfangreiche SEO-Analyse

Professionelle SEO-Agenturen beginnen nicht einfach wahllos Ihren Shop zu optimieren. Bevor sie optimieren, stellen sie den Status-Quo fest. SEO-Profis prüfen Ihren Webshop nach SEO-Gesichtspunkten (Technik, Content uvm.) Anhand dieser Daten erstellen Sie ein passendes Konzept und eine SEO Strategie für Ihren Shop. Erst dann beginnen Sie mit der Optimierungsarbeit.

Meiden Sie daher Agenturen, die Ihnen SEO anbieten, ohne sich vorab mit Ihrem Shop auseinanderzusetzen und überhaupt zu wissen, was optimiert werden muss.

Punkt #2: Referenzen von Bestandskunden

Durch Referenzen kann eine SEO Agentur aufzeigen, was sie bereits für Kunden geleistet hat und wie zufrieden die Kunden mit ihrer Arbeit gewesen sind.

Eine seriöse Agentur wird Ihnen auch mitteilen, welche konkreten Erfolge sie für ihre Kunden mit SEO bereits erreicht haben. Wie hat sich die Sichtbarkeit verändert? Wie hat sich der Umsatz des jeweiligen Webshops entwickelt? Fragen, die Ihne jede professionelle SEO-Agentur gerne beantwortet. Schließlich müssen Erfolge nicht versteckt werden.

Sie möchten in Zahlen sehen, was eine professionelle SEO-Agentur ausrichten kann? Bei klickbeben haben wir uns auf Website- und Webshop-SEO spezialisiert.

Wenn Sie sehen wollen, wie eine professionelle SEO-Agentur arbeitet und welche Sichtbarkeits- und Umsatzerfolge möglich sind, vereinbaren Sie ein kostenloses & unverbindliches Erstgespräch.

Sie erreichen uns via Telefon (+45 512 327880), E-Mail (hallo@klickbeben.com) oder via Kontaktformular (klicken Sie hier!).

Sincerely,

Sophie Petershofer

Content Marketing at klickbeben

 

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Sophie ist seit 2020 Teil des klickbeben Teams. Als Junior Content Marketing Manager kümmert sich Sophie um die Konzeption, Planung & Erstellung von Blogbeiträgen, Kampagnen, Webseiten & Co. Ihr angestrebtes Ziel: Für jeden Kunden den bestmöglichen Content zu kreieren, der mehr bringt als er kostet.