Ihr Unternehmen hat eine Website? Bringt Sie Umsatz oder ist sie eine bloße Visitenkarte im Netz?

Erfolgreich ist eine Website nämlich nur dann, wenn Sie 3 Kriterien erfüllt.

Jetzt stellt sich die Frage: Haben Sie diese Kriterien bei der Webiste-Erstellung berücksichtigt?

Sie wissen nicht, wovon wir reden? Dann lesen Sie unseren Blogbeitrag.

Hierbei handelt es sich um einen Auszug unseres Skriptums “Digitales Marketing – Wie Unternehmen im Internet Kunden gewinnen”. Dieses Skriptum, verfasst von Inhaber Manuel Diwosch, wurde bzw. wird auch an Hochschulen im deutschsprachigen Raum eingesetzt.

Die Bedeutung der eigenen Website

Die eigene Website ist meist Dreh- und Angelpunkt professioneller Online-Marketing-Strategien. Wie die eigene Website aufgestellt ist, entscheidet darüber, wie wirkungsvoll die Strategie auf der Profitability-Ebene sein wird. Schließlich ist es meist die eigene Website, auf die die Online-Marketing-Aktivitäten hinlenken.

Vergessen Sie nicht: Die eigene Website ist der einzige Ort für Ihre Online-Marketing-Aktivitäten, wo sie 100% Gestaltungs-, Daten- und Inhaltshoheit haben.

Nur dort bestimmen Sie zu 100% was der User sieht, wie er es benutzen kann und wie Sie die Ergebnisse der Verhaltensmessung für sich nutzen können.

Wenn diese Website aber nun nicht so gestaltet ist, dass sie möglichst viele Seitenbesucher bei einem Bedürfnis abholt und vom Angebot überzeugt, dann gehen die darauf basierenden digitalen Marketing-Strategien ins Leere. Ertragreiches Online-Marketing ist dann nicht mehr möglich.

Erfolgreiche Websites müssen drei Kriterien erfüllen

Ansprechendes Design

Sie haben nur eine Chance für den ersten Eindruck. Dafür brauchen Sie ein Design, das professionell wirkt. Dass ein Webdesign aus künstlerischer Sicht besonders hochwertig ist, ist für den wirtschaftlichen Erfolg einer Website nicht relevant.

Es gilt folgende Grundregel: Die schönste Website der Welt, die kein Mensch sieht, die total benutzerunfreundlich ist und/oder keine überzeugenden Inhalte aufweist, bringt keinen Ertrag ein.

Dagegen gehören Websites, die mit Sicherheit die wenigsten Menschen als besonders schön bezeichnen, zu den erfolgreichsten und umsatzstärksten Websites der Welt. Beispiele: Amazon, ebay, Google, Craigslist, Facebook etc.

Interpretieren Sie nicht falsch: Ein professionell anmutendes Design ist wichtig! Es wirkt als starker Multiplikator. Ein gutes und professionelles Webdesign sichert und unterstützt zudem die nächsten Punkte, damit diese ihre Wirkung entfalten können.

Hohe Usability (=Benutzerfreundlichkeit)

Die User müssen sich auf der Website intuitiv zurechtfinden und sie bedienen können. Kennt sich ein User nicht aus oder findet er nicht sofort, was er erwartet hat, so droht eine hohe Absprungwahrscheinlichkeit.

Hinter jedem Klick (z.B.: Menüpunkt) sollte der User daher möglichst das finden, was er dort vermutet. Bei jeder Eingabe sollte ihm sofort klar sein, was von ihm erwartet wird. Vor allem bei Kaufprozessen, Newsletter-Eintragungen oder Kontaktformularen sind Usability-Fehler wahre Erfolgsquoten-Killer.

Um das an einem Beispiel zu veranschaulichen: Wie oft wird ein Interessent versuchen, sich in einen Newsletter einzutragen oder Produkt X zu kaufen, wenn es nicht beim ersten Mal funktioniert?

Ebenso zur Usability gehören schnelle Ladezeiten und, dass technisch alles auf der Website einwandfrei funktioniert. Andernfalls werden Seitenbesucher verstört und vertrieben.

Die Bedeutung der Usability ist für den Erfolg und die Zufriedenheit der User auf einer Website ausschlaggebend. Fehlende Usability ist ein wahrer „Conversion-Killer“.

Aufbereitung der Seiteninhalte

Bei der Aufbereitung der Inhalte denken viele Laien darüber nach, wie sie an den Inhalten arbeiten können, um gute Suchmaschinen-Rankings zu erhalten. Dabei sollten Sie in erster Linie an die Bedürfnisse und die verwendete Sprache der Zielgruppe und erst in zweiter Linie an die Suchmaschinenoptimierung denken. Im Jahr 2019 sind die intelligentesten Suchmaschinen wie Google bereits soweit, zu erkennen, ob der Inhalt einer Website am Bedarf des Menschen orientiert ist oder nicht.

Der klassische SEO-Text mit spammigen Tricks wie Keyword-Stuffing (=das oftmalige Wiederholen von bestimmten Suchbegriffen im Text) und Ähnlichem funktionieren nicht mehr.

Der Fokus auf die Bedürfnisse der Zielgruppe erhöht zudem die Conversion-Rate einer Website und die Aufmerksamkeit, die sie erreichen wird.

Der Zielgruppe ein gewisses „Wording“ in den Mund legen zu wollen, funktioniert im digitalen Zeitalter nicht. Wobei es falsch wäre, diese Erkenntnis als „Erkenntnis des digitalen Zeitalters“ zu feiern. Denn gute Verkäufer wussten schon vor Jahrzehnten, was auch heute im Internet als Faustregel gilt:

„Nur diejenigen, die im Verkauf (egal ob im Internet oder persönlich im Laden) ihre Interessenten dort abholen, wo diese auch gerade sind, machen das Geschäft.“

Was heißt das nun für die Aufbereitung der Inhalte?

Wenn nicht die Sprache der Zielgruppe verwendet wird, kann es leicht passieren, dass diese das angewandte Wording (auch wenn es in Fachkreisen korrekt ist) nicht versteht. Das heißt: Die Zielgruppe würde es im Extremfall gar nicht merken, dass es um jene Information geht, die sie gerade benötigt.

Zudem können ohne Recherche die Bedürfnisse einer Zielgruppe nur durch Zufall oder Gespür maximal erahnt werden. Zielsicher wissen und ansprechen kann man sie nicht.

Dabei sind die Daten in Unternehmen bzw. im Internet meist in großer Menge vorhanden: Verkäufer kennen die häufigsten Fragen der Kunden, bei Google kann man die  der Häufigkeit der Sucheingaben nachvollziehen, Menschen posten öffentlich ihre Bedürfnisse in Form von Fragen in Foren/Blogkommentaren/Facebook-Gruppen etc., E-Mail-Anfragen sind oft zu Tausenden auf den Rechnern von Unternehmen gespeichert.

Werden die darin enthaltenen Daten aus der Zielgruppe mit Inhalten auf der Website entsprechend angesprochen, so wird das Informationsbedürfnis der Zielgruppe mit großer Wahrscheinlichkeit gestillt und der Seitenbetreiber präsentiert sich als vertrauenswürdiger Experte.

 Woher weiß man, dass man es richtig gemacht hat?

Die Inhalte sind nach den oben genannten Regeln erstellt. Die Usability der Seite ist optimiert, Fehler und Hürden im Verkaufs-/Kontakt-Prozess sind ausgemerzt. Woher wissen professionelle Online-Marketer, dass Sie es richtig gemacht haben?

Der Weg zur Profitability liegt im Messen und Optimieren. Die Conversion-Rate zu steigern ist das Ziel professioneller Online-Marketing-Strategien. Nur wer Besucherdaten und dabei vor allem Konversionen misst, weiß, was gut funktioniert und was nicht.

Warum Umsatzsteigerungen oder -einbußen verzeichnet werden, wird Ihnen ohne Messung verborgen bleiben. Wie sich Besucher verhalten, können Sie mit dem verschiedenen Analyse-Tools messen.

Das berühmteste Tool für die Website-Analyse ist das kostenlose Google-Analytics. Es versetzt Sie in die Lage, praktisch jeden Klick zu beobachten. Mehr zur Erfolgsmessung von digitalen Maßnahmen lesen Sie in den nächsten Beiträgen.

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