Im Internet allgegenwärtig: Banner-Werbung. Egal ob auf der Website Ihrer Lieblingszeitung oder beim Online-Shoppen. Sie sind omnipräsent und für einen Laien sehen sie immer ähnlich aus.

Wussten Sie aber, dass es verschiedene Arten von Bannern im Internet gibt? Dass es statische Banner und animierte Banner gibt? Sie möchten mehr dazu erfahren? Dann lesen Sie weiter. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, was Banner-Werbung ist und welche Werbebanner Sie im Internet für Ihr Unternehmen einsetzen können.

Hierbei handelt es sich um einen Auszug unseres Skriptums “Digitales Marketing – Wie Unternehmen im Internet Kunden gewinnen”. Dieses Skriptum, verfasst von Inhaber Manuel Diwosch, wurde bzw. wird auch an Hochschulen im deutschsprachigen Raum eingesetzt.

Banner-Werbung: Was ist das?

Banner-Werbung gleicht einer Anzeige in einer Zeitung. Nur, dass Sie die grafischen und animationstechnischen Möglichkeiten (bewegte Bilder, Audiounterstützung etc.) des Internets zur Verfügung haben. Die Website Ihrer Wahl blendet diesen Werbebanner dann an vereinbarter Stelle zu den vereinbarten Konditionen ein. Der Banner ist in der Regel mit einem Link versehen. Wenn interessierte Seitenbesucher darauf klicken, dann gelangen sie auf Ihre Seite.

Beispiel eines Werbebanners:

Displaywerbung

Beispiel eines klassischen Werbebanners, Screenshot: krone.at (22.04.2022)

Banner-Formen im Überblick

  • Statische Banner: einfache grafische Anzeigen ohne bewegte Bilder.
  • Bild-Text-Kombinationen: statische Bilder mit zugehörigen Kurztexten.
  • Animierte Banner: Diese Form vermittelt durch gezielte Animation eine Bewegung. Das menschliche Auge reagiert reflexartig und der Banner erzielt hohe Aufmerksamkeit.
  • HTML-Banner: Im Gegensatz zum statischen und animierten Banner besteht dieser nicht nur aus einer Grafik, sondern aus einer Reihe an HTML-Elementen. Dadurch kann man dem Banner nicht nur Grafiken, sondern auch Funktionen verleihen.
  • Nano-Site-Banner: eine eigene kleine Website in der Größe eines Banners. Dadurch können eine Reihe an Funktionen eingebunden werden, z.B. Online Shop, Buchungsmaske
  • Transactive-Banner: Solche Banner kommunizieren mit Servern. Der Inhalt der Werbeanzeige kann dadurch von anderen Sites abhängig gemacht und automatisch angepasst werden.
  • Streaming-Banner: solche Banner binden Audio- und Video-Streams in die Werbefläche ein.

Wie bei allen anderen Online-Marketing-Formen hängt es von der Gestaltung und Botschaft (=Content) der Werbebanner ab, wie oft diese angeklickt werden. Wichtig ist hier die richtige Wahl der bewerbenden Website (Zielgruppe?) und wiederum das Ansprechen eines Bedürfnisses.

Die Erfolgsmessung der Werbebanner ist wiederum recht einfach: Man misst wieviele Besucher darüber auf die eigene Seite gelangen und stellt den Wert der Conversions, die diese Besucher generiert haben, den Kosten gegenüber.

Für die Ausspielung und Platzierung der Werbebanner gibt es in der Regel 2 Wege:

  1. Nutzung eines Display-Netzwerks: Beispielsweise Google-Ads bietet nicht nur Suchmaschinenanzeigen an. Man kann auch über die Google Ads Plattform Display-Werbung in Form von Bannern schalten. Diese werden dann nach Interessen der Zielgruppe, kontextsensitiv (passt der Inhalt der Website zur Anzeige) oder verhaltensbasiert (z.B. Remarketing) ausgespielt. Neben Google Ads gibt es auch noch andere Display-Netzwerke. Die Zahlung erfolgt in der Regel pro Klick.
  2. Direktbuchung: Sie können die Ausspielung des Banners auch direkt beim Seitenbetreiber buchen. Das kann die Website eines großen bekannten Mediums (spiegel.de etc.) oder einfach nur ein kleinerer Blogger sein. Das große Medium wird über die Anzeigenabteilung Bannerwerbung verkaufen und den Blogger Ihrer Wahl können Sie einfach mit den Kontaktdaten im Impressum kontaktieren. Sie werden in beiden Fällen vermutlich für eine gewisse Zeitspanne der Bannereinblendung einen Fixbetrag bezahlen.

Im Display-Netzwerk sehen Sie bei PPC-Modellen ohnehin genau, was Ihnen ein Besucher gebracht hat. Bei Fixpreisen müssen Sie die Anzahl der Besucher, die Sie durch den Banner generiert haben, durch den Bannerpreis dividieren. Dann wissen Sie, wieviel ein Besucher gekostet hat. Diese Kosten können Sie dank einer Conversion-Messung den Erträgen durch diese Besucher gegenüberstellen.

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